Gürtelrose Ausschlag behandeln?

So behandeln Sie Bläschen und Ausschlag:

Bei der Gürtelrose mit Ausschlag behandeln der Arzt und der Patient unter seiner Anweisung mit virostatischen Medikamenten. Der Patient verwendet in Absprache mit dem behandelnden Arzt zusätzliche Hausmittel, um Schmerzen und Juckreiz zu lindern.

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Was verschreibt der Arzt gegen die Bläschen

Die ärztliche Behandlung stützt sich bei dem unangenehm schmerzenden und juckenden Ausschlag der Gürtelrose auf zwei Säulen:

  • antiviral wirkende Präparate und
  • schmerzlindernde Medikamente.

Die Kombination aus Schmerz- und Virusbekämpfung verhindert das Auftreten von Komplikationen. Die antivirale Medikation dämmt den Virus in seiner Verbreitung ein und verhindert das weitere Ausbreiten des Ausschlags.

Schmerzlindernde Präparate erweisen sich als notwendig, da der Ausschlag bei einer Gürtelrose sich mit unangenehmen Nervenschmerzen verbindet. Die Behandlungsdauer beträgt in der Regel für den Patienten zwei bis drei Wochen. Nach erfolgreicher Behandlung besteht die Gefahr, dass es wieder zum Ausbruch einer Gürtelrose mit Ausschlag kommt. Bei einer solchen Virus-Infektion gilt es, die Symptome der Gürtelrose wie den Ausschlag zu behandeln.

 

Medikamente zur Behandlung des Ausschlags

Virostatische Medikamente kommen bei einem Ausschlag durch die Gürtelrose nicht bei jedem Patienten zum Einsatz. In mehr als der Hälfte der Fälle reichen schmerz- und juckreizlindernde Mittel aus und der Ausschlag geht von alleine zurück. Virostatika verschreibt der Arzt,

  • wenn sich der Ausschlag im Gesicht befindet,
  • bei Patienten über 50,
  • wenn sich der Ausschlag am Rumpf befindet und die Gürtelrose schwer verläuft,
  • bei schwerer Neurodermitis oder Psoriasis.

Dann bekommt der Patient Aciclovir, Famciclovir, Valaciclovir oder Brivudin verschrieben. Zudem rät der Arzt zu Schmerz bekämpfenden Mitteln. Beim Ausschlag der Gürtelrose empfiehlt sich die Einnahme bekannter Präparate, die bei Kopf- und Gliederschmerzen wirken, wie Ibuprofen oder Paracetamol.

 

Die Schmerzen beim Ausschlag reduzieren

Bilden sich nach Austrocknen der Bläschen Krusten, empfindet der Patient das unter Umständen als schmerzhaft. Nasskalte Kompressen und Umschläge lindern dieses Schmerzempfinden. Eine weitere Option besteht im Mischen und Auftragen von zwei Litern warmem Wasser mit 50 Milliliter Weißweinessig. Jeweils zehn Minuten wendet der Patient die Umschläge zweimal täglich an.

Sie erweisen sich auch beim Austrocknen der Bläschen als hilfreich. Ähnliche Effekte erreichen Puder oder Zinkpasten. Eine alternative Schmerzbehandlung erfolgt mit homöopathischen Mitteln wie dem Johanniskraut. Des Weiteren führt eine Akupunktur gewöhnlich zur Schmerzlinderung.

Der Scharfstoff Capsaicin wirkt ebenfalls gegen die Schmerzen, wenn Patienten ihre Gürtelrose mit Ausschlag behandeln. Capsaicin kommt in Cayenne-Pfeffer-Früchten vor. Durch äußerliche Anwendung dringt der Wirkstoff von der obersten Hautschicht in die Haut zu den Schmerzrezeptoren.

Dort kommt es anschließend zum Freisetzen von Botenstoffen, die das Vermitteln der Schmerzimpulse an das Gehirn verhindern. Das Auftragen von Präparaten mit Capsaicin führt daher zuerst zu einem Wärme- und Schmerzempfinden. Danach entsteht eine Schmerz-Unempfindlichkeit. Zur Behandlung des Nervenschmerzes bei einer Gürtelrose tragen Patienten capsaicinhaltige Produkte auf die betroffenen Hautstellen auf.

 

Den Juckreiz beim Ausschlag lindern

Als unangenehm empfindet der Patient bei einem Ausschlag durch die Gürtelrose den Juckreiz, der von den Bläschen ausgeht. Zinkoxid-Schüttelmixturen bringen in der Regel schnelle Linderung. Vaseline hilft ebenfalls, Juckreiz zu reduzieren und dem Betroffenen das Nicht-Kratzen zu erleichtern.

Bei Kratzen erhöht sich das Risiko einer bakteriellen Infektion und Narben bleiben zurück. Das Zerplatzen der Bläschen führt zum Austreten der Viren, was die Ansteckungsgefahr erhöht.

Leichte Kleidung aus Baumwolle verhindert das Reiben der Stoffe, was den Juckreiz und das Infektionsrisiko senkt. Gegen den Juckreiz helfen die beschriebenen kalten Umschläge. Darüber hinaus bieten Apotheken spezielle Salben und Cremes, um den Juckreiz zu mindern. Pflanzentinkturen, die das Wachstum der Viren hemmen, bieten eine gute Alternative zu den Virostatika. Der Patient betupft mit den Tinkturen seine vom Ausschlag betroffenen Hautstellen. Die Wirkstoffe der Tinkturen wirken wundheilend und zusammenziehend.

  • Melissenblätter hemmen das Wachstum der Viren.
  • Salbei bewirkt, dass sich die Haut zusammenzieht.
  • Roter Sonnenhut steigert die Immunabwehrkräfte.

Der Patient trägt die Tinktur seiner Wahl mehrmals täglich mit einem Wattestäbchen auf den Ausschlag oder die Krusten auf.

 

Guten Rat, wie Patienten Gürtelrose mit Ausschlag behandeln, bekommen sie beim Arzt. Mit diesem besprechen sie alle alternativen Behandlungswege, auch wenn es nicht zum Einsatz von Schmerzmitteln und Virostatika kommt.

 

veröffentlicht von: Anna Nilsson,  © Yeko Photo Studio – Fotolia.com

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