Gürtelrose Behandlung

Beitrag veröffentlicht von: Anna Nilsson, medizinische Kontrolle: L. Schnurbus.

Die Behandlung der Gürtelrose (Herpes Zoster) ist in erster Linie darauf ausgerichtet die Symptome zu lindern und die Infektion schnell abheilen zu lassen um eine Ausbreitung zu verhindern. Informieren Sie sich hier umfassende zu den Möglichkeiten der Gürtelrose Behandlung zu schulmedizinischen Therapien und alternativen Behandlungsmethoden.

Patient beim Arzt

Ärztliche Behandlung bei Gürterlose ist unerlässlich.

Eine Behandlung ist immer durch einen Arzt durchzuführen, je schneller die Behandlung beginnt umso größer sind die risikoarmen Heilungsverläufe.

Die Gürtelrose Behandlung frühstmöglich beginnen:

Die Symptome sind in der Regel einfach erkennbar. Windpocken-ähnliche Hauterscheinungen bei Erwachsenen – kleine juckend Pickelchen auf dem Körper verteilt. Herpes Zoster beruht auf der Grundlage einer Windpockenerkrankung in der Kindheit.

Behandlung

Herpes zoster – Gürterose Behandlung.

In einigen Fällen die gleichen Symptome im Erwachsenenalter wiederholt auf, nun in Form der Rose.

Die Gürtelrose Behandlung wird von Ihrem Arzt eingeleitet, dieser wird zuerst eine sofortige Verabreichung von virushemmenden Medikamenten (Virustatika) vornehmen. Da das Zoster-Virus meist schon längere Zeit im Körper schlummert, können die Medikamente die Gürtelrose nicht verhindern.

Die sofortige Behandlung der Gürtelrose mit virushemmenden Stoffen kann aber die Ausbreitung der Gürtelrose wirksam unterbinden. Dies ist notwendig um ein Übergreifen der Gürtelrose auf das Gesicht zu unterbinden und um weitere gesundheitliche Schäden zu verhindern.


 

Gürtelrose – Wie behandelt ihr Arzt?

Auch wenn eventuell nur der Verdacht auf Gürtelrose besteht, ist ein fachkompetenter ärztlicher Rat sollte unbedingt erforderlich. Wird die Gürtelrose Behandlung zu spät angesetzt, kann ein chronisches Schmerzbild entstehen, das über Monate hinweg bestehen bleibt.

Eine akuten Gürtelrose Behandlung stützt sich in der Regel auf zwei Säulen:

  • eine bestimmte Medikation mit antiviralen Präparaten ist der erste Schritt
  • die zweite Säule der Gürtelrose Behandlung dient der Schmerzbekämpfung. Medikamenten die der Eindämmung der auftretenden Schmerzen dienen.

Die Kombination der Schmerz- und der Virusbekämpfung ist wichtig um erfolgreich und ohne nachfolgende Komplikationen die Gürtelrose zu beenden.
Zu den verwendeten Mitteln bei der Behandlung der Gürtelrose gehören die bekannten Präparate, die unter anderem gegen Kopf- und auch Gliederschmerzen eingenommen werden. Hier gelten Paracetamol oder auch Ibuprofen als empfehlenswert. Gegen Juckreiz sind es in der Regel Zinkoxidschüttelmixturen, die schnell eine Linderung bringen. Wenn bei einer Gürtelrose Bläschen auftreten die gelblich oder rot gefüllt sind, kann es sich um Eiter oder Blut handeln. Dies zeigt die Gefahr einer bakteriellen Infektion und muss sofort ärztlich behandelt werden.

Im Endeffekt stehen im Falle einer Erkrankung und Gürtelrose Behandlung nur die oben genannten Optionen zur Verfügung.

  1. Die lokale Behandlung mit Zinkschüttelmixturen und Salben gegen den Juckreiz.
    Die antivirale Medikamentenbehandlung um den Virus einzudämmen und eine weitere Verbreitung zu verhindern.
  2. Die Schmerztherapie bei einer Gürtelrose Behandlung ist sehr wichtig da die Nervenschmerzen sehr unangenehm werden können

In der Regel muss der Patient von einer Behandlungsdauer von zwei bis drei Wochen ausgehen. Die Gefahr einer erneuten Erkrankung ist leider immer gegeben. Ist der Erreger einmal im Körper, können die Viren jederzeit wieder aktiv werden. Was genau der Auslöser ist, darüber streiten sich noch die Experten. Übermäßiger Stress kann unter anderem als Auslöser der Viruserkrankung aufgeführt werden.

Medikamente bei Gürtelrose

Virostatika:

  • Aciclovir
  • Valaciclovir
  • Famciclovir
  • Brivudin

Aciclovir AL Creme:
Wirkstoff: Aciclovir
Anwendungsgebiete: Zur lindernden Behandlung von Schmerzen und Juckreiz bei rezidivierendem Herpes labialis (häufig wiederkehrende durch Herpes simplex-Viren verursachte Lippenbläschen)

ASS AL 500
Wirkstoff: Acetylsalicylsäure
Anwendungsgebiete: Leichte bis mäßig starke Schmerzen, Fieber. Bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur, wenn andere Maßnahmen nicht wirken (Vorsicht: Reye-Syndrom!). Einnahme über längere Zeit oder in höheren Dosen nicht ohne Einbeziehen Ihres Arztes.

Medikamente kommen bei einer Gürtelrose Behandlung nicht in jedem Falle zur Anwendung. In zwei Drittel der Fälle heilt die Gürtelrose alleine ab. Wann werden Medikamente eingesetzt:

  • die Patienten über 50 Jahre alt sind
  • bei Gürtelrose im Gesicht (besonders gefährlich)
  • bei schwerem Verlauf und ausgedehnte Gürtelrose am Rumpf
  • bei Psoriasis oder schwerer Neurodermitis  ( Betroffen berichten zur Schuppenflechte hier )

Produkte zur unterstützenden Linderung bei Gürtelrose:

Gegen Schmerzen:

Schmerztherapie gegen
Nervenschmerzen

Maniquick MQ 969 TENS
zur Behandlung akuter
Nervenschmerzen


Gegen Juckreiz:

 

SIVASH Heilerde gegen
Juckreiz der Haut

Paste 1kg + Spatel zum Auftragen
auf die Haut bei Juckreiz.

Gegen Schmerzen:

Schmerzlinderung
Japanisches Heilpflanzenöl

Gegen Nervenschmerzen
bei Gürtelrose

Achtung: Die Behandlung mit den hier aufgeführten Produkten erfolgt auf eigene Gefahr. Bei den Mitteln handelt es sich lediglich um unterstützende Produkte, Sie ersetzen keine Behandlung der Gürtelrose durch Ihren Arzt. Sprechen Sie den Einsatz von therapiebegleitenden Maßnahmen immer vorher mit Ihrem Hausarzt ab.

Ablauf der Gürtelrose Behandlung

  • Lokale Behandlung des Ausschlages

Der lokale Ausschlag der Gürtelrose – die gürtelförmigen Bläschen können mit einer äußeren Gürtelrose Behandlung durch eine Kortison-Creme (siehe unten) oder eine Zink-Schüttelmixtur therapiert werden. Durch den Wirkstoff Zink kommt es zu einer austrocknenden Wirkung die die Bläschen verkrusten lässt. Die Tinktur wirkt außerdem schützend gegen Mikroorganismen und Bakterien und hilft gegen den starken Juckreiz.

  • Virostatika zur Eindämmung der Viren

Antivirale Medikamente, sogenannte Virustatika hemmen die Ausbreitung der Viren und verhindern ein Übergreifen der Gürtelrose auf gesunde Bereiche. Virustatika gehören zu einer Medikamentengruppe, die die DNA-Vervielfältigung der Herpes-Zoster Viren unterbinden und somit eine Ausbreitung verhindern. Virustatika sind gut verträglich. In wenigen Fällen kommen Nebenwirkungen wie Abgeschlagenheit, Kopfschmerz und kleinere Hautreizungen vor.

Verabreicht wird Aciclovir oder Famciclovir. In den meisten Fällen werden bei der Gürtelrose Behandlung die Medikamente als Tabletten eingenommen.

Wenn es zu einer Neuralgie (Nervenschmerz) kommt, oder der Verlauf der Gürtelrose Komplikationen verursacht, kann der Arzt die Virustatika auch in flüssiger Substanzform mit einer Spritze verabreichen. Diese Darreichungsform bringt einen schnellstmöglichen Erfolg und die Schmerzen klingen nach wenigen Stunden ab. Die Behandlung mit Virustatika sollte immer so früh wie möglich, spätestens am dritten Tag der Infektion begonnen werden um eine Ausbreitung zu verhindern und die Gürtelrose Behandlung erfolgreich verlaufen zu lassen.

Zu den Virustatika der Behandlung der Gürtelrose:

  • Aciclovir (Zovirax®)
  • Valaciclovir (Valtrex®)
  • Famciclovir (Famvir®)
  • Brivudin (Zostex®)

Virustatika in der Schwangerschaft

Bei der Gürtelrose Behandlung in der Schwangerschaft sollte einiges beachtet werden: Virustatika sollten in einer Schwangerschaft nicht verabreicht werden, um die Beeinträchtigung des Wachstums des Kindes durch zellverändernde Wirkstoffe auszuschließen. Obwohl es bisher zu keinem Auftreten von Kindsmissbildungen gekommen ist, sollte dennoch auf Virustatika verzichte werden.

 

Cortison-Creme bei Gürtelrose gegen Entzündungen und Schmerzen

Ein Hautarzt wendet zur Behandlung der Gürtelrose eine Cortison-Creme an. Diese verfügt über entzündungshemmende Eigenschaften und hilft bei Hautbeschwerden und Schmerzen. Wichtig ist, die empfohlene Tagesdosis zu berücksichtigen. Der behandelnde Arzt wählt ein passendes Produkt aus, das für den jeweiligen Patienten einen schnellen Erfolg verspricht. Bei Kindern und Schwangeren ist besondere Vorsicht geboten.

 

Behandlung von Entzündungs-Krankheiten durch Cortison

Cortison ist ein körpereigenes Hormon, dessen Produktion in der Nebenniere erfolgt. Ohne dieses ist das Überleben des Menschen nicht möglich. Der Wirkstoff reguliert diverse Stoffwechsel- und Aufbauvorgänge der Körperzellen und Organe. Inzwischen stellen Pharma-Unternehmen das Hormon künstlich her. Medikamente mit dem Wirkstoff Cortison kommen bei zahlreichen entzündlichen Krankheiten zum Einsatz. Hierzu gehören Rheuma, Asthma, Schuppenflechte, Darm-Entzündungen und Gürtelrose.

Bei Herpes zoster eignet sich eine äußerliche Anwendung des Cortisons. In Form einer Creme wirkt das Hormon schmerzlindernd und entzündungshemmend. Wichtig ist, die empfohlene Dosierung der Cortison-Creme bei Gürtelrose zu beachten. Eine langfristige und fehlerhafte Anwendung führt insbesondere bei Kindern sowie schwangeren und älteren Patienten zu gefährlichen Nebenwirkungen.

 

Nebenwirkungen der Cortison-Creme

Eine langfristige Anwendung der Cortison-Creme bei der Gürtelrose Behandlung führt zu einem Ausdünnen der Haut. Darüber hinaus treten möglicherweise während der Behandlung folgende Beschwerden auf:

  • hormonelle Störungen,
  • Wasser-Einlagerungen,
  • Knochen-Veränderungen,
  • Haut-Veränderungen,
  • körperliche Schwäche.

Ein korrektes Anwenden der Salbe senkt die Wahrscheinlichkeit der genannten Nebenwirkungen.

Die Cortison-Creme führt zu einem schnelleren Austrocknen der Hautbläschen. Um den Heilungs-Prozess zu fördern, gilt es, die betroffenen Hautpartien trocken und sauber zu halten. Besondere Vorsicht ist bei der Behandlung des Gesichts- und Genitalbereiches geboten. In diesem Fall entscheidet sich der behandelnde Arzt für eine angemessene Dosierung des Cortisons. Wichtig ist, regelmäßige Arzttermine zur Kontrolle wahrzunehmen. Damit gelingt es, auf mögliche Nebenwirkungen schnellstmöglich zu reagieren.

 

Cortison-Behandlung bei Kindern

Eine Gürtelrose-Erkrankung bei Kindern erfordert eine schonende Behandlung. Bei dem Einsatz einer Cortison-Creme ist es wichtig, diese angemessen zu dosieren und unter ständiger Aufsicht anzuwenden. Es empfiehlt sich, die betroffenen Hautstellen nach dem Eincremen mit einem Verband zu verdecken. Das hindert das Kind daran, die Bläschen aufzukratzen.

Der Hautarzt ordnet die Behandlung mit einer Cortison-Creme bei Gürtelrose an, sofern der Patient unter starken Hautbeschwerden und Schmerzen leidet. Das Hormon verspricht bei einer frühzeitigen Anwendung gute Erfolge. Aus diesem Grund ist es wichtig, die Gürtelrose in ihrem Frühstadium zu diagnostizieren und zu behandeln.

Eine Cortison-Creme hemmt die Entzündung und kommt deshalb bei Herpes zoster zum Einsatz. Um mögliche Nebenwirkungen zu verhindern, ist es wichtig, die empfohlene Tagesdosis sowie die vorgeschriebene Dauer der Behandlung bei Gürtelrose einzuhalten. Eine frühzeitige Therapie mit Cortison verhilft zu einem schnellen Abklingen der Krankheits-Symptome.


Das können Sie selber tun:

  • die betroffenen Hautstellen warmhalten,
  • keinen Stress und Kräfte schonen,
  • stärken Sie Ihr Immunsystem
  • in der akuten Phase Bettruhe halten,
  • vermeiden Sie Duschen und Baden,
  • kein Wasser auf den betroffenen Stellen,
  • Vitamin B unterstützt das Immunsystem,

 

Komplikationen bei Gürtelrose Behandlung

Leider verläuft nicht jede Gürtelrose Behandlung optimal. Bei bis zu 20% aller Erkrankungen treten Komplikationen auf. Eine der schlimmsten Formen wird als Post-Zoster-Neuralgie bezeichnet. Ein Schmerz, der als unerträglich bezeichnet wird. Es handelt sich um einen brennenden Schmerz, der Menschen über Jahre hinweg stark zusetzt.
Eine erfolgreiche Gürtelrose Behandlung basiert auf schnelles Handeln, mit den passenden Mitteln. Auch im höheren Alter sind schnelle Erfolge bei der Gürtelrose Behandlung zu verbuchen.

Schmerztherapie gegen Nervenschmerzen

Wenn es im Verlauf der Gürtelrose Behandlung weiterhin zu starken Nervenschmerzen kommt und die Schmerzen auch mit der Gabe der Virustatika nicht weniger werden kann der Arzt die Nervenschmerzen auch durch Schmerzmitteln wie Paracetamol behandeln. Bei sehr starken Schmerzen können auch stärkere Schmerzmittel zur Behandlung verabreicht werden.

Die Schmerztherapie sollte sofort nach den ersten Anzeichen eingeleitet werden um die Entwicklung von Dauerschmerzen (Post-Zoster-Neuralgie) zu unterbinden. Neben der direkten Schmerzbekämpfung sollte Ihr Arzt auch eine indirekte Schmerz-Behandlung durch das Ausleiten der abgestorbenen Viren (Entzündungstoxine) durchführen. Die Entzündungstoxine führen zu einer Blockade der Wiederherstellung der Nerven.

weiterlesen: Nervenschmerzen nach Gürtelrose

Juckreiz behandeln

Bei einer Gürtelrose Behandlung ist die Unterbindung des Juckreizes enorm wichtig. Durch das Aufkratzen können eventuell neue Infektionen entstehen und im schlimmsten Fall bleiben auch Narben auf der Haut zurück.

weiterlesen: Juckreiz bei Gürtelrose behandeln


Behandlung der Gürtelrose im Gesicht

Bei der Behandlung der Gürtelrose im Gesicht sind einige Besonderheiten zu beachten – Wie bei allen anderen Körperregionen verodnet der Arzt ebenfalls antivirale Medikamente. Durch diese Art der Therapie verhindern die Mediziner eine weitere Ausbreitung auf die Augen und Ohren.

Die medikamentöse Therapie gegen Herpes Zoster im Gesicht

Damit sich die Varizella-Zoster-Viren im Gesicht nicht ausbreiten, verschreiben die Mediziner den Betroffenen Arzneien zur oralen Einnahme. Die Patienten suchen ihren Hausarzt auf, sobald sich die ersten charakteristischen Bläschen im Gesicht bilden.

Somit beginnt die Therapie in der Regel 48 Stunden nach Ausbruch der Krankheit. Die medikamentöse Behandlung der Gürtelrose im Gesicht erfolgt mit den Arzneien Brivudin, Valaciclovir und Famciclovir. Diese Medikamente verhindern, dass sich die Erreger innerhalb des Körpers ausbreiten und andere Organe befallen. Daher helfen sie bei der Reduktion von Nerven- und Gewebeschäden. Bei einem schweren Verlauf der Gürtelrose im Gesicht greifen die Ärzte jedoch auf eine stärkere antivirale Behandlung zurück.

 

Die antivirale Behandlung des Herpes Zoster im Gesicht

Bei dem Zoster zeigen sich verschiedene Formen besonders gefürchtet. Dazu gehören die Gürtelrose am Auge (Zoster ophthalmicus) sowie der Herpes Zoster am Ohr, (Zoster oticus). Um den Befall dieser Organe zu verhindern, verabreichen die Mediziner den betroffenen Personen Infusionen mit antiviralen Mitteln. Hierzu gehört beispielsweise der Wirkstoff Aciclovir.

Bei der antiviralen Behandlung der Gürtelrose im Gesicht kommen Virostatika zum Einsatz. Diese verhindern das Vermehren der für den Herpes Zoster verantwortlichen Erreger. Bei dieser Art der Therapie verkürzt sich der Krankheitsverlauf. Ebenso mindert sich das Risiko, Folge-Erkrankungen zu entwickeln. Bei der Zoster-Infektion im Gesicht gehört zu diesen Folgen beispielsweise eine Lähmung einer Gesichtshälfte durch den Befall des siebten Hirnnervs, des Nervus facialis. Des Weiteren reduzieren die Virostatika die Wahrscheinlichkeit einer postzosterischen Neuralgie. Bei dem Herpes Zoster im Gesicht betrifft diese Folge-Erscheinung vorwiegend den Nervus trigeminus. Somit handelt es sich bei der Erkrankung um eine Trigeminus-Neuralgie.

Die Wirkstoffe Brivudin und Famciclovir befinden sich beispielsweise in dem Mittel Zostex. Die Ärzte empfehlen das Medikament in bestimmten Fällen dringend. Das geschieht, wenn sie bei der Zoster-Infektion im Gesicht Komplikationen vermuten. Weitere Gründe für eine antivirale Therapie zeigen sich in Form von:

  • Patienten, die älter als 50 Jahre sind,
  • einem schweren Verlauf der Gürtelrose,
  • Erkrankten mit Immunschwäche wie Krebs oder Aids
  • sowie Patienten mit atopischen Haut-Erkrankungen wie Neurodermitis.

Komplikationen bei Gürtelrose im Gesicht

Die Gürtelrose-Behandlung bei Entzündungen im Gesicht

Heilen die Herpes-Zoster-Bläschen im Gesicht ab, kommt es unter Umständen zu einer Entzündung. Erfolgt keine Behandlung, bilden sich Narben oder Veränderungen der empfindlichen Gesichtshaut. Um das zu verhindern, verschreiben die Ärzte Kortikosteroide. Die Arzneien wirken entzündungshemmend. Allerdings helfen sie allein nicht gegen die Gürtelrose. Stattdessen nehmen die Patienten die Mittel zusammen mit den Virostatika ein. Die bekannteste Arznei bei einer Kortikosteroid-Therapie stellt das Cortisol dar.

Weitere Maßnahmen gegen Herpes Zoster im Gesicht

Auch in den eigenen vier Wänden erfolgt eine Behandlung der Gürtelrose im Gesicht. Beispielsweise verwenden die Betroffenen Öle wie Teebaum-Öl, um die Pusteln auszutrocknen. Dies geschieht ausschließlich, wenn die Bläschen nicht aufplatzen. Durch den Kontakt mit der eitrigen Flüssigkeit kommt es zu einer weiteren Ansteckung. Entzündungshemmend wirken ebenfalls Salben wie Bepanthen. Jedoch ersetzt die Therapie mit homöopathischen Mitteln keineswegs den Besuch bei einem Arzt.

In jedem Fall erfolgt die Behandlung bei einer Zoster-Infektion im Gesicht mit antiviralen Medikamenten. Diese nehmen die Patienten oral ein oder erhalten sie über Infusionen. Die Arzneien verhindern die Vermehrung der Varizella-Zoster-Viren und damit einhergehende Folge-Erkrankungen wie Gesichtslähmungen und den Befall anderer Organe.

 


 

Medizinische Zusammenfassung – Gürtelrose Therapie und Behandlung

Die Gürtelrose Behandlung beruht im Wesentlichen auf der Bekämpfung der Viren, des Schmerzes und des Juckreizes. Hierbei wird ein schneller Beginn der Behandlung angestrebt, damit bleibende Narben und schwerwiegende Komplikationen – wie langanhaltender Nervenschmerz ( Postzoster Neuralgie ) – vermieden werden können.


 

Alternativen zur schulmedizinischen Behandlung

Nicht immer ist ein Arzt greifbar und nicht immer ist die Schulmedizin gefragt. Nachfolgend einige Möglichkeiten einer Gürtelrose Behandlung, die nicht sofort auf Medikamente zurückgreift oder den anhaltenden Juckreiz einfach lindern soll.

weiterlesen: Gürtelrose Medikamente und Homöopathische Behandlung bei Gürtelrose


Eine Behandlung und Diagnose bei Verdacht auf Gürtelrose oder andere Herpes Erkrankungen ist immer durch einen Arzt zu stellen. Eine Eigendiagnose oder Eigenbehandlung darf nicht durchgeführt werden.

weiterführend:

http://www.biowellmed.de/fachartikel-625.html

http://docmed.tv.vitanet.de/guertelrose/video-therapie

Literatur:

Lilie, H. M., Wassilew, S. W., Herpes zoster: Frühe Therapie ist wichtig. Pharm. Ztg. 150, Nr. 20 (2005) 1782-1785.
Levin MJ. Zoster vaccine. In: Plotkin SA, Orenstein WA, Offit PA, eds. Vaccines. 5th ed. Philadelphia, PA: Saunders Elsevier, 2012.

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