Gürtelrose Ausschlag

Die charakteristischen gürtelförmigen Pusteln auf der Haut bei Gürtelrose

Das deutlichste Symptom der Gürtelrose stellt der typische Gürtelrose Ausschlag dar. Die dabei auftretenden Bläschen sammeln sich in Gürtel- oder Rosettenform an den betroffenen Dermatomen.

Der Gürtelrose Ausschlag taucht zwei bis drei Tage nach dem Ausbruch der Krankheit auf. In der Regel zeigt er sich im Bereich des Rückens oder an den Seiten des Oberkörpers. Dabei bilden die roten Pusteln die charakteristische Gürtelform, die sich an den Nervensträngen, den Ganglien, entlang zieht. In einigen Fällen entsteht auf den betroffenen Hautarealen der Ausschlag in Rosettenform.

zoster bläschen

Lizenz: DGK via wikimedia

 

 

 

Symptome der Haut bei Gürtelrose Ausschlag

Der Ausschlag erscheint in den Versorgungs-Gebieten der Haut, in die sich die Varizella-Zoster-Viren zurückziehen. Somit leiden die Patienten unter Umständen an den Haut-Irritationen im Gesicht oder im Genitalbereich. Den Gürtelrose Ausschlag begleiten starke Schmerzen.

Diese verursachen die gebildeten Bläschen, die für ein Spannungsgefühl in der Haut sorgen. In den Pickelchen befindet sich eine gelbliche Flüssigkeit, welche die Gürtelrose-Erreger enthält. Kommen andere Hautstellen mit dem Bläschen-Inhalt in Kontakt, erfolgt eine erneute Infektion.

Bei der Gürtelrose – auch Wundrose genannt – zeigen sich die Bläschen in der Größe eines Stecknadelkopfes. Weitere sichtbare Merkmale sind:

  • ein Anschwellen der betroffenen Hautregion,
  • eine rote Färbung der Dermatome
  • sowie die Anordnung der Pusteln.

In der Regel führt der Ausschlag entlang der Wirbelsäule. In seltenen Fällen leiden die Patienten unter einer doppelseitigen Hautveränderung. Das geschieht vorwiegend bei einer Zweit-Infektion, wenn sich der Gürtelrose Ausschlag auf zwei nebeneinanderliegende Hautareale ausbreitet. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass die Pusteln auf beiden Körperhälften spiegelgleich auftreten.

 

Ausschlag und Pusteln bei Herpes zoster

Leiden Patienten unter einem Gürtelrose Ausschlag, vermeiden sie trotz juckender Haut, diese Stelle zu kratzen. Öffnen sich die Bläschen vor ihrer Verkrustung, tritt deren Inhalt heraus. Das erhöht das Risiko einer Zweit-Infektion. Sobald der Ausschlag abheilt, vertrocknen die Pusteln. In diesem Fall besteht keine Gefahr, sich mit den Gürtelrose-Erregern anzustecken.

Um das Abheilen der Pickelchen zu beschleunigen, eignen sich bestimmte Hausmittel. Dazu gehören verschiedene Öle, beispielsweise Teebaum-Öl. Entsprechende Salben wie Bepanthen enthalten Panthenol. Ebenso verwenden die Patienten austrocknende und desinfizierende Cremes. Für die Reinigung der vom Ausschlag betroffenen Hautstellen nehmen die Patienten feuchte Tücher. Bei einem vorsichtigen Abtupfen der Haut-Irritationen riskieren sie kein Aufplatzen der Pusteln.

Kratzen die Betroffenen die Gürtelrose-Bläschen auf, entstehen im schlimmsten Fall Narben, irreparable Hautveränderungen sowie Gewebeschäden. Zudem entzünden sich die geöffneten Stellen, sobald Bakterien hineingeraten. Eine mögliche Folge stellt die postzosterische Neuralgie dar. Dabei handelt es sich um Nervenschmerzen, die selbst nach dem Abheilen des Herpes Zoster nicht abklingen.

 

Abheilen des Zoster Ausschlag

Sofort nach dem Auftreten der ersten Symptome suchen die Betroffenen den Arzt auf. Bei entsprechender Behandlung verschwindet der Gürtelrose Ausschlag nach einem Monat. Kommt es zu einer Zweit-Infektion, dauert die Genesungszeit entsprechend länger. Die Ansteckung erfolgt über eine Schmier-Infektion, also durch den direkten Kontakt mit dem Ausschlag. Bis die Bläschen abheilen, erhalten die Betroffenen aus diesem Grund einen Krankenschein.

 

Besondere Formen des Gürtelrose Ausschlags

Manchmal tritt der Herpes Zoster ohne sichtbare Merkmale auf. Es existiert kein Ausschlag. Trotzdem verspüren die Patienten die zosterischen Schmerzen. Besonders häufig tritt die Gürtelrose bei älteren Menschen auf. Dies liegt an der Schwäche des Immunsystems mit zunehmendem Alter. Ältere Haut zeigt sich empfindlicher und dünner. Daher bleiben nach dem Herpes Zoster unter Umständen Pigmentierungen an den betroffenen Dermatomen zurück. Bei einer starken Immunschwäche oder einer zu spät erfolgten Behandlung legt sich der Ausschlag möglicherweise auf die Organe.

Der für die Gürtelrose typische Ausschlag zeigt sich in Form von kleinen, roten Bläschen. Innerhalb der Pusteln befindet sich eine eitrige Flüssigkeit, die bei Berührung zu einer Re-Infektion führt. Daher vermeiden es die Betroffenen, an den entzündeten Hautstellen zu kratzen oder die Kruste zu entfernen.


Bewerten Sie jetzt den Artikel:
Informationen überarbeiten!Einige Informationen fehlen noch!Hat mir gefallen - aber nicht richtig geholfen!Hat mir geholfen und gut gefallenArtikel hat mir sehr gut gefallen (5 Bewertungen, Durchschnitt: 4,60 von 5)


Redaktions Tipp:

x
Gürtelrose Buch Ratgeber

Gürtelrose Buch Ratgeber