Gürtelrose Schwangerschaft

Gürtelrose kann für Schwangere, die noch keine Windpocken hatten, gefährlich sein. Eine Gürtelrose bei Frauen in der Schwangerschaft stellt kein erhöhtes Risiko dar. Nur ca. 4% aller Frauen im gebärfähigen Alter hatten noch keine Windpocken.

Risiko - Varizellen

Die Gürtelrose stellt während der Schwangerschaft kein erhöhtes Risiko für Mutter oder Kind - da die Verbreitung der Viren über das Blut erfolgt und die schwangere Frau bereits Antikörper hat gegen die Erreger produziert, die auf das Ungeborene übertragen werden und es vor einer Infektion schützen

Bei Erkrankung im ersten Schwangerschaftsdrittel kann eine Windpockeninfektion in seltenen Fällen zum sogenannten angeborenen Varizellensyndrom (CVS) führen. Es kommt zu charakteristischen Fehlbildungen der Gliedmaßen, der Augen, des Gehirns und der Haut.

 

 

Gürtelrose gefährlich für Schwangere?

GürtelroseGürtelrose bei schwangeren Frauen

Eine Gürtelrose stellt für die Frau während Ihrer Schwangerschaft kein Risiko für das ungeborene Kind dar.

Sollten die Viren aus den Bläschen des Ausschlages auf eine Schwangere übertragen werden die noch keine Windpocken hatte, also nicht gegen die Viren immun ist - stellt das ein Risiko für das Ungeborene Kind dar - da das ungeborene Kind über die Plazenta ansteckt werden kann.

Generell ist der Varizella-Zoster-Virus für Schwangere also nur dann gefährlich wenn sich die Frau mit Windpocken ansteckt und diese noch nicht hatte. Das kann bei dem ungeborenen Kind in den ersten Schwangerschaftsmonaten zu einem Varizellen-Syndrom, also zu Missbildungen führen. Wenn die Schwangere sich erst kurz vor Geburt mit den Gürtelrose Viren ansteckt kann der Körper noch ausreichend Antikörper bilden und auch das Kind mit diesen versorgen.

Gürtelrose in der Schwangerschaft ist keine Gefahr für das Kind und die Mutter, da die Schwangere schon bei der Erstinfektion mit Windpocken genügend Antikörper gebildet hat und diese auch gleich an das Kind weitergibt.

 

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