Gürtelrose am Arm

Bei der Gürtelrose am Arm handelt es sich um eine Form der durch das Varizella-Zoster-Virus ausgelösten Infektionskrankheit Gürtelrose. Sie kann noch Jahre nach einer Windpockenerkrankung auftreten. 

Gürterlose

Gürterlose Form am Arm desMEnschen

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Erkrankung durch Gürtelrose am Arm

Gürtelrose oder harmloser Hautausschlag

Das Virus nistet sich an den Nervenwurzeln oder in den Hirnnerven im Körper ein und verbleibt dort lebenslang. Ein geschwächtes Immunsystem, übermäßige UV-Strahlung oder eine Entzündung kann das Virus zu neuem Leben erwecken und die Gürtelrose auslösen.

Für diese ist ein schmerzhafter Hautausschlag auf gerötetem Untergrund typisch, der den Nervenbahnen folgt und oftmals gürtelartig in Erscheinung tritt. Bei einer Gürtelrose am Arm ist oft nur eine Seite betroffen.

Sichere Diagnose kann nur der Arzt stellen

Eine Gürtelrose am Arm ist wie an anderen Körperteilen durch einen Hautausschlag mit Bläschen verbunden. Die anfänglichen Symptome einer Gürtelrose wie erhöhtes Fieber oder Abgeschlagenheit lassen oftmals eine andere Krankheit vermuten.

Stichartige Schmerzen in den Armen, die häufig nur einseitig auftreten, sind ebenfalls Vorboten einer Gürtelrose. Beim Auftreten dieser Symptome empfiehlt es sich, den Hausarzt aufzusuchen. Dieser kann anhand einer eingehenden Befragung und anschließenden Untersuchung die Gürtelrose eindeutig diagnostizieren und andere Erkrankungen ausschließen. Da die Symptome zu Beginn der Erkrankung nicht immer auf eine Gürtelrose hindeuten, sind Laboruntersuchungen von Blut und Gewebe zur sicheren Diagnose erforderlich.

Bei einer Gürtelrose am Arm gilt Kontakt mit anderen Personen meiden

Eine Gürtelrose am Arm bietet einen ästhetisch unschönen Anblick und ist ansteckend. Die mit dem Hautausschlag verbundenen heftigen Schmerzen und der starke Juckreiz veranlassen den Patienten zum Kratzen mit den Fingern.

Behandlung

Herpes zoster – Gürterose Behandlung.

Dies führt zu einer weiteren Entzündung der betroffenen Hautpartie, die den Krankheitsverlauf negativ beeinflusst. Die Bläschen platzen und die infektiöse Flüssigkeit tritt nach außen.

Eine Übertragung der Gürtelrose ist auf andere Personen nur durch Schmierinfektion, also durch Berührung mit dem Bläscheninhalt möglich. Daher meiden Personen mit einer Gürtelrose den Kontakt zu anderen Menschen, insbesondere zu schwangeren Frauen.

In der akuten Phase erreicht der Hautausschlag am Arm nach drei bis fünf Tagen seinen Höhepunkt. Die Bläschen platzen von selbst auf. Dabei bleiben kleine, von Schorf bedeckte Wunden zurück, die in der Regel nach zwei bis vier Wochen abheilen.

Die Schmerzen am Arm können noch vier Wochen lang anhalten oder nach einer schmerzfreien Phase erneut auftreten (Post-Zoster-Neuralgie). Davon sind vor allem Menschen im höheren Lebensalter und mit geschwächtem Immunsystem betroffen.

Eine Gürtelrose am Arm kann sich auf andere Körperteile und innere Organe ausweiten.

Eine ärztliche Behandlung ist dringend erforderlich.

Therapie einer Gürtelrose am Arm

Der stark schmerzende und juckende Hautausschlag lässt sich mit speziellen Salben und Lotionen, welche die Haut beruhigen und den Schorf lösen, gut behandeln. Gegen die Schmerzen haben sich Medikamente wie Ibuprofen oder Paracetamol gut bewährt.

Es empfiehlt sich, mit der Behandlung der Gürtelrose am Arm sofort beim Auftreten der ersten Bläschen zu beginnen. So lässt sich der Hautausschlag auf ein Mindestmaß eindämmen und der Verlauf der Krankheit günstig beeinflussen. Halten die Schmerzen nach dem Abheilen des Ausschlags weiter an, ist eine nachfolgende Behandlung mit Capsaicin-Creme oder Lidocain angezeigt.

Diese Medikamente reduzieren die mit einer Gürtelrose einhergehenden Nervenschmerzen. Darüber hinaus lässt sich eine Gürtelrose am Arm mit verschiedenen Methoden der Naturheilkunde gut therapieren.

Tipps bei Gürtelrose am Arm

Während der Erkrankung empfiehlt es sich, leichte und bequeme Kleidung aus Baumwolle zu tragen, die nicht an den Armen reibt oder einengend wirkt. Kühle Umschläge lindern den Juckreiz und fördern die Wundheilung. In schweren Fällen verabreicht der Arzt Antibiotika, das die Schmerzen lindert und einer weiteren Entzündung vorbeugt.

Wichtig ist Ruhe bis zum Abheilen des Ausschlags. Kinder und Erwachsene können sich gegen das Varizella-Zoster-Virus impfen lassen. Studien zufolge verhindert eine Impfung das Entstehen einer Gürtelrose um die Hälfte. Geimpfte Personen zeigen einen wesentlich milderen Krankheitsverlauf. Die Immunisierung empfiehlt sich insbesondere für Menschen im höheren Lebensalter und mit erheblich geschwächtem Immunsystem.

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