7 Verhaltensregeln bei Gürtelrose

Die 7 wichtige Regeln für Betroffene der Gürtelrose

 Mit dem richtigen Verhalten die Heilung unterstützen

Die durch das Varizella-Zoster-Virus ausgelöste Gürtelrose ist eine unangenehme Erkrankung, die mit juckendem Hautausschlag und teilweise starken Schmerzen einhergeht. Komplikationen wie Muskelschwächen, bakterielle Sekundärinfektionen oder ein Übergreifen auf Gehirn und andere innere Organe sind möglich. Um die Heilung zu unterstützen, empfiehlt es sich für Patienten, Verhaltensregeln bei Gürtelrose zu beachten.

 

Verhaltensregeln bei Erkrankung an Gürtelrose

Verhaltensregeln bei Gürtelrose Urheber: bialasiewicz / 123RF.com

Verhaltensregeln bei Gürtelrose schützen Patienten und Gefährdete

Um eine schnelle und vollständige Gesundung für Herpes-Zoster-Patienten zu gewährleisten, ist es wichtig, rechtzeitig zum Arzt zu gehen und sich behandeln zu lassen. Die Erkrankung ist hoch ansteckend und insbesondere für Menschen mit schwachem Immunsystem gefährlich. Ein verantwortungsvoller Umgang der Betroffenen mit diesem Fakt schützt andere vor der Übertragung der Infektion auf sie. Besondere Hygienevorkehrungen und die Beachtung wichtiger Verhaltensregeln bei Gürtelrose unterstützen die Heilung.

 

Verhaltensregeln bei Gürtelrose:

 

  1. Rechtzeitig zum Arzt gehen

Die ersten Anzeichen bei Gürtelrose sind:

  • allgemeines Krankheitsgefühl,
  • Fieber,
  • das Anschwellen der Lymphknoten,
  • Kopfschmerzen,
  • Bildung von Bläschen und Pusteln

 

Es erkranken nur Personen, die in der Vergangenheit an den Windpocken litten. Spätestens der für Gürtelrose typische schmerzhafte Hautausschlag ist ein deutliches Symptom. Betroffene suchen zeitnah einen Arzt auf, um mit der nötigen Therapie frühzeitig zu beginnen. In der Regel erhalten sie Medikamente, die das Virus daran hindern, sich im Körper weiter auszubreiten.

 

  1. Ansteckungsgefahr für andere minimieren

Das Varizella-Zoster-Virus ist hoch ansteckend. Kinder und Erwachsene, die in ihrem Leben noch keine Windpocken hatten, sind für die Infektion empfänglich. Vor allem bei Menschen im Erwachsenenalter verläuft die Erkrankung häufig kompliziert. Für Kleinkinder und Personen mit einem beispielsweise durch Krankheit geschwächten Immunsystem ist die Übertragung gefährlich. Deshalb achten Betroffene idealerweise darauf, nicht mit dem Varizella-Zoster-Virus in Berührung zu kommen.

 

  1. Auf Hygiene achten

Eine bedeutende Verhaltensregel bei Gürtelrose ist die vermehrte Beachtung von Hygienemaßnahmen. Sie ist wichtig, um andere Menschen vor einer Übertragung des Virus auf sie zu schützen. Das regelmäßige Waschen von Bettwäsche und Kleidung tötet die Viren ab. Ansteckend ist vorrangig die Flüssigkeit in den Bläschen des Hautausschlags. Nachdem die Patienten mit dieser in Berührung kommen, waschen sie sich gründlich die Hände.

 

  1. Hautreizungen vermeiden

An den Stellen des Körpers, die von dem für Gürtelrose typischen Ausschlag betroffen sind, ist die Haut empfindlich. Patienten verzichten daher auf parfümierte Duschgele, Seife oder Cremes. Zudem empfiehlt es sich, zu duschen, statt zu baden, um die Haut zu schützen. Patienten halten die betroffenen Partien möglichst sauber und keimfrei.

 

  1. Nur vom Arzt verordnete Salben verwenden

Auch vermeintlich schonende Cremes oder Puder tragen die Patienten nicht auf die vom Ausschlag betroffenen Körperstellen auf. Sie reizen die Haut. In einigen Fällen verschreibt der Arzt eine spezielle Salbe, die Betroffene stattdessen für die Pflege verwenden.

 

  1. Keine Reibung erzeugen und nicht kratzen

Um die Haut mit dem Ausschlag nicht zu reizen, empfiehlt es sich, lockere und bequeme Kleidung zu tragen. Auch wenn es juckt, ist es eine der wichtigsten Verhaltensregeln bei Gürtelrose, das Kratzen zu vermeiden. Es verzögert die Heilung durch erneute Infektion und führt möglicherweise zur Narbenbildung. Zum Ablösen der Krusten bieten sich feuchte Umschläge mit einer Mischung aus Wasser und Essig an.

 

  1. Das Immunsystem stärken

Für eine schnelle Heilung sind gute Abwehrkräfte vonnöten. Patienten unterstützen ihr Abwehrsystem dabei, indem sie sich ausgewogen und gesund ernähren, ausreichend schlafen sowie von dem Konsum von Alkohol und Zigaretten absehen.

 

 

 

 


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