Gürtelrose und Sauna

Sauna-Besuche verschlimmern Symptome der Gürtelrose

Die Gürtelrose geht mit einem juckenden Hautausschlag einher. Dabei bilden sich auf der betreffenden Hautstelle rote Pusteln, die eine eitrige Flüssigkeit enthalten. Schweiß verstärkt den Juckreiz, sodass die Patienten sich unter Umständen die Bläschen aufkratzen. Daher raten Ärzte vom Besuch einer Sauna bei Gürtelrose ab. Gelangt die eitrige Flüssigkeit aus den Pickelchen nach außen, gilt dies auch für die darin enthaltenen Varizella-Zoster-Viren. Auf diese Weise entwickelt sich die Gürtelflechte zu einem Zoster generalisatus.

Sauna und Gürtelrose

Sauna Risiko für die Gürtelrose © BillionPhotos.com – Fotolia.com

Kann man in der Sauna Gürtelrose bekommen – Gilt der Saunabesuch als Risiko?

Bei Patienten mit einer Gürtelrose stellt ein Besuch in der Sauna ein Risiko dar. Dort kommen Menschen zusammen. Zwar ist der Herpes Zoster nicht ansteckend, jedoch gelangen die Varizella-Zoster-Viren unter Umständen auf die Oberfläche der Haut. Berühren andere Menschen die entsprechende Stelle, übertragen sich die Erreger auf sie. Bei Personen, die noch nie mit den Viren in Kontakt kamen, entstehen die Windpocken.

Des Weiteren besteht bei dem Besuch einer Sauna bei Gürtelrose die Gefahr, dass sich der Ausschlag verschlimmert. Den Sinn und Zweck einer solchen Einrichtung stellt das Schwitzen dar. Auf diese Weise kommt es zu einer Reinigung des Körpers. Bei einer Infektion mit Herpes Zoster erweist er sich als zusätzliche Komplikation. Durch das enthaltene Salz juckt Schweiß auf der Haut. Auf dem entzündlichen Gürtelrose-Ausschlag verschlimmert sich der Schmerz.

Salz verhindert das Verschließen von Wunden

Kommt Salz in eine offene Wunde, stellt das schmerzhafte Brennen nicht die einzige Komplikation dar. Der Verschluss derselben zeigt sich durch das Eindringen des Salzes gestört. Beim Herpes Zoster spielt dieser Effekt eine tragende Rolle. Schwitzen die Erkrankten in der Sauna stark, lagert sich das im Schweiß enthaltene Salz an offenen Hautstellen an. Diese verheilen mit dem Abklingen der Gürtelrose nicht komplett. In der Folge bleiben postzosterische Narben zurück.

Jedoch gilt die Wärme der Sauna bei Gürtelrose als schmerzlindernde Methode. Um diese Wärme zu erhalten, suchen die Patienten nicht zwingend die Sauna auf. Auch in heißes Wasser getauchte Handtücher erfüllen ihren Zweck. Zudem helfen Wärmflaschen, um beispielsweise die Nervenschmerzen beim Herpes Zoster effektiv zu bekämpfen. In einigen Fällen verschreiben die Mediziner Salben, die eine Wärmewirkung hervorrufen. Ebenso helfen:

  • Öle,
  • viel Ruhe,
  • Virostatika
  • und gesunde Ernährung.

Sauna und Gürtelrose in der Zusammenfassung

Besuchen die Patienten mit Gürtelrose eine Sauna, verschlimmert sich unter Umständen der charakteristische Ausschlag. Durch das im Schweiß enthaltene Salz verstärkt sich der Juckreiz. Kratzen die Betroffenen, bleiben nach dem Abheilen des Herpes Zoster Narben zurück. Daher sehen Patienten mit Gürtelrose von einem Saunabesuch ab. Eine effektive Wärmewirkung erhalten sie beispielsweise mit Wärmflaschen oder durch bestimmte Salben.

Quellen:

Allgemeinmedizinerin Dr. Witt aus Bitterfeld


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