Gürtelrose Ausschlag

Das deutlichste Symptom einer Gürtelrose stellt der charakteristische gürtelförmige Ausschlag mit vielen kleinen Pusteln auf der Haut dar. Die dabei auftretenden Bläschen sammeln sich in Gürtelform oder Rosettenform an den betroffenen Hautstellen. Der Gürtelrose Ausschlag taucht zwei bis drei Tage nach dem Ausbruch der Krankheit auf. In der Regel zeigt er sich im Bereich des Rückens oder an den Seiten des Oberkörpers oder im Gesicht.

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Das erfahren Sie zum Thema:

Wie sieht der Ausschlag bei Gürtelrose aus?

Dabei bilden die roten Pusteln die charakteristische Gürtelform, die sich an den Nervensträngen, den Ganglien, entlang zieht. In einigen Fällen entsteht auf den betroffenen Hautarealen der Ausschlag in Rosettenform.

zoster bläschen
Lizenz: DGK via wikimedia

Die Bläschen zeigen sich in der Größe eines Stecknadelkopfes. Weitere sichtbare Merkmale sind:

  • ein Anschwellen der betroffenen Hautregion,
  • eine rote Färbung der Dermatome
  • gürtelförmige Anordnung der Pusteln.

Ist der Ausschlag ansteckend?

In den Pickelchen befindet sich eine gelbliche Flüssigkeit, welche die Gürtelrose-Erreger enthält. Kommen andere Hautstellen mit dem Bläschen-Inhalt in Kontakt, erfolgt eine erneute Infektion. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, dass die Pusteln auf beiden Körperhälften spiegelgleich auftreten.

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Wie lange ist der Ausschlag ansteckend?

Sobald der Ausschlag abheilt, vertrocknen die Pusteln. In diesem Fall besteht keine Gefahr mehr, sich mit den Gürtelrose-Erregern anzustecken.

Welche Creme hilft bei Gürtelrose?

Um das Abheilen der Pickelchen zu beschleunigen, eignen sich bestimmte Hausmittel. Dazu gehören verschiedene Öle, beispielsweise Teebaum-Öl. Entsprechende Salben wie Bepanthen enthalten Panthenol. Ebenso verwenden die Patienten austrocknende und desinfizierende Cremes.

Reinigung der Haut

Für die Reinigung der vom Ausschlag betroffenen Hautstellen nehmen die Patienten feuchte Tücher. Bei einem vorsichtigen Abtupfen der Haut-Irritationen riskieren sie kein Aufplatzen der Pusteln.

Was passiert wenn man den Ausschlag aufkratzt?

Kratzen die Betroffenen die Gürtelrose-Bläschen auf, entstehen im schlimmsten Fall Narben, irreparable Hautveränderungen sowie Gewebeschäden. Zudem entzünden sich die geöffneten Stellen, sobald Bakterien hineingeraten. Eine mögliche Folge stellt die postzosterische Neuralgie dar. Dabei handelt es sich um Nervenschmerzen, die selbst nach dem Abheilen des Herpes Zoster nicht abklingen.

Abheilen des Zoster Ausschlag

Sofort nach dem Auftreten der ersten Symptome suchen die Betroffenen den Arzt auf. Bei entsprechender Behandlung verschwindet der Gürtelrose Ausschlag nach einem Monat. Kommt es zu einer Zweit-Infektion, dauert die Genesungszeit entsprechend länger. Die Ansteckung erfolgt über eine Schmier-Infektion, also durch den direkten Kontakt mit dem Ausschlag. Bis die Bläschen abheilen, erhalten die Betroffenen aus diesem Grund einen Krankenschein.

Gürtelrose ohne Ausschlag

Manchmal tritt der Herpes Zoster ohne sichtbare Merkmale auf. Es existiert kein Ausschlag. Trotzdem verspüren die Patienten die zosterischen Schmerzen. Besonders häufig tritt die Gürtelrose bei älteren Menschen auf. Dies liegt an der Schwäche des Immunsystems mit zunehmendem Alter. Ältere Haut zeigt sich empfindlicher und dünner. Daher bleiben nach dem Herpes Zoster unter Umständen Pigmentierungen an den betroffenen Dermatomen zurück. Bei einer starken Immunschwäche oder einer zu spät erfolgten Behandlung legt sich der Ausschlag möglicherweise auf die Organe.

Quellen und Literatur:

  • Jung, E. G. / M. Augustin / Duale Reihe Dermatologie. Ed. Ingrid Moll. Thieme, 2016.

weiterführend: Auftreten der Gürtelrose