Gürtelrose – Wie lange ist die Ansteckungsgefahr?

Die Frage: Gürtelrose-Ansteckungsgefahr – wie lange besteht sie? beantwortet sich vor allem durch Beobachtung. Weist ein an einer Gürtelrose erkrankter Mensch gefüllte Hautbläschen auf, ist die Erkrankung für seine Mitmenschen ansteckend.

veröffentlicht von: Anna Nilsson, medizinische Kontrolle: L. Schnurbus.

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So geschieht die Übertragung

Die Übertragung geschieht durch Schmierinfektion infolge direkten Körperkontaktes, den Betroffene der Sicherheit zuliebe vermeiden. Die Ansteckung verursacht in der Regel keine Gürtelrose. Sie löst bei zuvor mit dem Varizella-Zoster-Virus noch nicht in Kontakt gekommenen Menschen die Windpocken aus. Menschen, welche diese Krankheit bereits durchmachten, unterliegen einer stärkeren Gefahr, an einer Gürtelrose zu erkranken. Sie tragen das schlafende Varizella-Zoster-Virus in sich.

Eine direkte Ansteckung mit der Gürtelrose geschieht nicht. Bei ausgeheilter Gürtelrose besteht für Mitmenschen keine Ansteckungsgefahr mehr, doch das Virus ist latent vorhanden. Dieser Zustand ist mit Latenz-Zeit zu bezeichnen. Kommt ein Mensch mit dem schlafenden Virus erneut in Kontakt, reaktiviert er sich. Die Ansteckungsgefahr besteht erneut.

Tatsächliche Ansteckungsgefahr, Vorbeugung und Verlauf

Um Ansteckungsgefahr und Virus nicht entstehen zu lassen, ist Vorsorge wichtig. Wer den direkten Kontakt mit dem Virus meidet, sorgt für Schutz. Eine weitere Möglichkeit ist die Impfung, die das Varizella-Zoster-Virus von Gürtelrose und Windpocken bekämpft. Sie ist bei einer vermuteten Ansteckung möglich, um den Ausbruch der Viren zu verhindern.

Der Arzt impft keine schwangeren Frauen. Zwischen der Impfung und der Schwangerschaft sind drei Monate Abstand wichtig. Wer vermutet, mit dem Virus infiziert zu sein, holt sich ärztlichen Rat ein. Vor allem bei erkrankten Kindern ist dies zu empfehlen. Der Betroffene oder die den Kranken betreuenden Personen informieren das Umfeld über den ärztlichen Befund. Der Mitteilung bedürfen vor allem kinderbetreuende Einrichtungen und Schulen. Bei Infektion im Erwachsenenalter informiert die betreuende Person oder der Erkrankte den Arbeitgeber.

Die leitende Person der Einrichtung meldet die vermutete oder ausgebrochene Erkrankung umgehend an das zuständige Gesundheitsamt. Die Frage: Gürtelrose Ansteckungsgefahr – wie lange besteht sie? erlangt nun Bedeutung für öffentliche Einrichtungen. Erst nach Ablauf der Ansteckungsgefahr ist es Erkrankten erlaubt, die Einrichtung oder den Arbeitsplatz wieder zu besuchen. Das Auftreten mehrere Fälle bedingt eine vorübergehende Schließung der Einrichtung.

Um schnell zu gesunden, hält der Erkrankte Bettruhe ein und sucht den regelmäßigen Kontakt zu seinem Arzt. Dieser beobachtet den Krankheitsverlauf, um eventuellen Komplikationen frühzeitig entgegenzuwirken. Bereits rund 90 Prozent der Bevölkerung weisen Immunität gegen das Varizella-Zoster-Virus auf. Für sie ist die Frage: Gürtelrose Ansteckungsgefahr – wie lange besteht sie? nicht von Belang. Für Menschen, die nie die Krankheiten Windpocken oder Gürtelrose durchlebten, besteht die Infektionsgefahr bei Erstkontakt mit dem Virus. Was der Patient nach der Diagnose „Windpocken“ oder „Gürtelrose“des Arztes beachtet, fasst die folgende Auflistung zusammen:

 

  • Beobachtung der Hautbläschen,
  • Kontakt, vor allem direkten Hautkontakt, mit anderen Menschen meiden (Ansteckungsgefahr),
  • Melden des Verdachts oder der Infektion mit dem Varizella-Zoster-Virusbei der Einrichtung (Kindergarten, Schule, Arbeitsplatz).
  • Prüfung der Möglichkeit, eine Impfung nachzuholen, um den Ausbruch der Krankheit zu verhindern,
  • Erneuter Besuch der Einrichtung erst bei Ausheilung der Infektion (Abfallen der Hautschuppen).

Die Frage: Ansteckungsgefahr bei Gürtelrose wie lange besteht sie? erhält keine klare Antwort. Jeder Krankheitsverlauf scheint individuell und ist nicht klar einzugrenzen. Die Ansteckungsgefahr besteht, solange die Bläschen Flüssigkeit beinhalten. Die Zeit bis zur vollständigen Verkrustung der Bläschen nutzt der Patient zu seiner Genesung. Bettruhe begünstigt den Verlauf. Auf eigene kontinuierliche Beobachtungen sowie ärztliche Untersuchungen verzichtet der Patient nicht. Damit sind der Verlauf und die Ansteckungsgefahr einzuschätzen.

 

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