Dieses Öl hilft bei Gürtelrose

Behandlung mit Schmerzöl bei Gürtelrose

Im Zentrum der Gürtelrose-Erkrankung stehen insbesondere der sich gürtelförmig ausbreitende bläschenförmige Hautausschlag, sowie die nahezu unstillbaren Schmerzen. Im Bereich der Physiotherapie existieren Öle, die eine Kombination verschiedener Pflanzenstoffe enthalten und die – insbesondere Öl zur Schmerzlinderung – äußerlich auf die betroffenen Hautpartien aufgetragen werden können.

Der Vorteil dieser Öle ergibt sich auch aus der Tatsache, dass sie auch nach abklingen des Ausschlages und der Akutsymptomatik im Rahmen einer sogenannten Post-Zoster-Neuralgie weiter Anwendung finden können.

Gürtelrose zur Immunsuppression
Detail der Haut mit herpes zoster shingles, Urheber: akwit / 123RF.com

Welches Öl hilft bei Gürtelrose?

Üblicherweise sind die naturheilkundlich zur Behandlung der Herpes-Zoster-Infektion empfohlenen Öle Kombinationspräparate aus verschiedenen Komponenten, die jeweils unterschiedliche Funktionen erfüllen können. Die Gürtelrose ist eine schwerwiegende Erkrankung, die ohne schulmedizinische Betreuung überaus schwere Verläufe nehmen kann, so dass es sich empfiehlt, die Phytotherapie nicht als Haupt- sondern als Komplementärmaßnahme in Anspruch zu nehmen.

Die Naturheilkunde kann helfen, das Schmerzlevel so niedrig zu halten, dass die schulmedizinische Behandlung der Neuralgien herunterge-fahren werden kann. Im Folgenden soll in Form eines Fakten-blocks angegeben werden, welche Öle dem Patienten mit Gürtelrose Linderung verschaffen können:

(1) In homöopathischen Ölen, die schmerzstillend wirken sollen ist häufig eine Dilution des Eisenhutes enthalten. Im Sinne des Grundsatzes „Gleiches mit Gleichem“ zu bekämpfen, hilft dieser Wirkstoff bei allen Formen neuralgischer Schmerzen, die sowohl bei der akuten Gürtelrose, wie auch bei dem möglichen Folgesyndrom in Form einer Post-Zoster-Neuralgie im Zentrum stehen.

(2) Zu den schmerzstillenden ätherischen Ölen gehört der Camper, der in Auszügen ja auch in vielen orthopädisch oder muskulär wirksamen Präparaten enthalten ist. Problematisch bei Camper ist die Tatsache, dass er nicht von allen Personen gut vertragen wird und teilweise Hautreizungen hervorruft. Hier gilt es auszuprobieren und abzuwägen, ob eine Therapie mit diesem Mittel sinnvollerweise erfolgen sollte. Insbesondere in der Akutphase der Erkrankung, sollten Präparate, die Campher enthalten möglichst nicht auf die entzündete und vom Ausschlag befallene Haut aufgetragen werden. Hilfreich ist ein Öl mit CampherAuszügen aber sicherlich im Rahmen einer Schmerzsymptomatik als Folgeerkrankung einer Zoster-Infektion (die sogenannte Post-Zoster-Neuralgie).

(3) In der Phytotherapie werden darüber hinaus- insbesondere bei Affektionen des Nervensystems – Auszüge aus Lavendel zur Behandlung von Schmerzempfindungen hinzugezogen. Ebenso wie der Duft des Lavendels oder die Einnahme der entsprechenden Präparate eine beruhigende und schlaffördernde Wirkung ausüben können, so führt das Auftragen von entsprechen-den Ölen zu eine Reduzierung der Nervenentladungen und damit zu einer damit verbundenen Reduktion der Schmerzen.

Achtung eine Behandlung der Gürtelrose oder Begleitschmerzen muss immer mit einem Facharzt abgestimmt werden.

 

Gefahren einer Monotherapie

Es ist wichtig hier noch einmal zu erwähnen dass es Öle gibt, die die schwere Symptomatik einer Gürtelrose lindern können. Die Phytotherapie reicht allerdings nicht aus die Gesamtprob-lematik der Herpes-Zoster-Infektion in Griff zu bekommen. Insbesondere betrifft die Gürtelrose ja ältere oder immungeschwächte Personen und kann schwerwiegende Komplikationen hervorrufen, die zumindest die Lebensqualität auf Dauer einschränken. Insofern ist von dem Versuch abzuraten, die Erkrankung alleine mit naturheilkundlicher Unterstützung in den Griff zu bekommen.

Hier besteht die überaus seltene Möglichkeit, dass der Ausschlag die gesamte Haut befällt, weil der Körper alleine die Infektion mit den Mitteln der Phytotherapie die Problematik nicht bewäl-tigen kann. Im Rahmen der Schmerzlinderung, der Aktivierung der Abwehrkräfte und einer teilweisen Unterbindung der Vermehrung der Herpes-Viren kann aber eine Besserung des Zustandes und eine schnellerer und weniger belastender Verlauf der Erkrankung erreicht werden.

Schmerzöl zur Linderung bei Gürtelrose

Insbesondere zur Schmerzlinderung im Rahmen einer Gürtelrose, können unterstützend Öle aus der Phytotherapie zur Behand-lung hinzugezogen werden. Üblicherweise enthalten diese eine Kombination aus Planzenasuzügen und homöopathisch wirksamen Dilutionen. Empfehlenswert sind beispielsweise Schmerzöle, die Eisenhut in homöopathischer Dosierung mit Auszügen aus schmerzstillendem Campher und beruhigendem Lavendel enthalten.

Die Anwendung ist auch im Rahmen einer Post-Zoster-Neuralgie möglich, die als Folge einer akuten Zoster-Infektion eine Schmerzsymptomatik hervorrufen kann die überaus lange andauert.

Wissen zur Gürtelrose

Bei der Gürtelrose handelt es sich um eine Zweit- oder Folgeerkrankung, die nur bei Personen auftreten kann, die in ihrem Leben bereits an der „Kinderkrankheit“ Windpocken gelitten haben. Die Behandlung erfolgt mit Hilfe von Virostatika, die die übermäßige Vermehrung der Erreger hemmen sollen, sowie mit stark wirksamen Schmerzmitteln.

Da der übermäßige Gebrauch von Schmerzmitteln dem Körper erheblichen Schaden zufügen kann, suchen Betroffene häufig nach alternativen Ver-fahren um den Bedarf an einzunehmenden Tabletten zumindest etwas zu verringern.

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