Zoster disseminatus

Der Herpes Zoster Typus Zoster disseminatus ist eine Herpesinfektion des Blutes Der medizinische Fachbegriff für Gürtelrose ist Herpes Zoster. Die Gürtelrose unterscheidet sich in verschiedene Typen und ist eine Virusinfektion, verbunden mit Schmerzen, Hautausschlag und Empfindungsstörungen. Das Risiko an Herpes Zoster zu erkranken, liegt bei circa 20 Prozent.

Zoster disseminatus Erkrankung des Blutsystem mit Herpes Viren
Zoster disseminatus Erkrankung des Blutsystem mit Herpes Viren

Vorkommen von Zoster disseminatus

Der Zoster disseminatus tritt bei circa ein bis zwei Prozent immunkompetenter Patienten auf. Bei Personen mit einem deutlich abwehrgeschwächten Immunsystem ist der Zoster disseminatus häufiger zu beobachten.

Lokalisierung des Zoster disseminatus

Am häufigsten entwickelt sich Herpes Zoster im Brust- und Kopfbereich. Die Viren sind lokal aktiv. Besteht für den Virus genügend Zeit, erfolgt eine Streuung der Viren im Blut. Dabei handelt es sich um den sogenannten Zoster disseminatus, der Herpesinfektion des Blutes. In diesem Fall erschwert es die Diagnose. Für den Arzt ist der Unterschied zwischen Windpocken und dem Zoster disseminatus schwer festzustellen. Mehr als 25 Bläschen auf der Haut kennzeichnen diesen Typus. Des Weiteren ist bei Zoster disseminatus ein Befall der inneren Organe, wie Lungen, Gehirn und das Nervensystem, nicht auszuschließen.

Therapien beim Zoster disseminatus

Die bis heute bekannten Therapien bekämpfen nicht den Virus, sondern lindern die im Krankheitsverlauf auftretenden Schmerzen und Symptome. Eine frühzeitige Erkennung und Behandlung durch einen Arzt führt zu einer Verkürzung des Krankheitsverlaufes und zu einer schnellen Schmerzlinderung. Behandlungen mit Virostatika erfolgen entweder oral, durch die Einnahme von Tabletten, oder intravenös. Bei starken Schmerzen lindert auf Wunsch des Patienten eine Elektrotherapie die Schmerzen.

Herpes Zoster – gefährliche Bläschen

Der Virus Varizella Zoster löst den Herpes Zoster aus. Dieser gehört zur Familie der Herpesviren. Beim ersten Befall mit dem Virus in der Kindheit verursacht dieser die Windpocken. Im späteren Erwachsenenalter entsteht bei einem erneuten Kontakt mit dem Virus oder durch die Reaktivierung desselben die sogenannte Gürtelrose, der Herpes Zoster.

Der Name leitet sich aus der gürtelförmigen Anordnung des Hautausschlages sowie die Ausstrahlung der Schmerzen ab. Erfolgte im Kindesalter keine Infektion mit dem Virus und somit keine Windpocken, entsteht im Erwachsenenalter bei einer Ansteckung keine Gürtelrose. Stattdessen brechen zuerst die Windpocken aus. Eine Gürtelrose bedarf einer sofortigen Therapie durch einen Arzt.

Rechtzeitige Erkennung der Symptome

Erste Anzeichen für einen Herpes Zoster Zoster disseminatus sind Brennen und Schmerzen im Bereich der Haut, wo der Virus den Nervenstrang befällt. Begleitende Symptome sind Müdigkeit, Abgeschlagenheit, leichtes Fieber, Kribbeln und brennende Beschwerden.

Bereits nach zwölf bis 24 Stunden bilden sich Rötungen und kleine Bläschen auf der Haut aus. In den folgenden zwei bis vier Tagen verschmelzen die Bläschen miteinander. Kurz darauf platzen die gefüllten Bläschen auf und trocken über die nächsten sieben bis zwölf Tage ab. Normalerweise löst sich die Kruste nach zwei bis drei Wochen.

Bei abwehrschwachen Patienten besteht die Gefahr eines chronischen Verlaufes, der über mehrere Monate anhält. Bläschen treten erneut auf und Narbenbildung sind Folgeerscheinungen. Es besteht das Risiko, dass Bakterien die aufgeplatzten Bläschen befallen.

Die Informationen auf dieser Seite sind medizinisch geprüft: Medizinischer Fachbeirat
veröffentlicht von: Anna Nilsson,

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