Gürtelrose Symptome und Bilder

Übersicht aller Gürtelrose Symptome und Bilder in den verschiedenen Stadien:

Bei einer Reaktivierung der Windpockenviren kommt es zu den Symptomen der Gürtelrose. Diese lässt sich im Normalfall nicht sofort erkennen, da sich bei der Krankheit der charakteristische Hautausschlag nicht zu Beginn zeigt. Die typischen Gürtelrose Symptome werden von grippeähnliche Anzeichen und Kribbeln unter der Haut angekündigt. Danach kommt es zum gürtelartigen Hautauschlag, zu Bläschen und brennenden Schmerzen. Hier erfahren Sie alles zu den Anzeichen der Erkrankung.

Gürterlose Symptome

Herpes zoster – Anzeichen einer Gürterose?


So erkennen Sie die Gürtelrose Symptome?

Die Merkmale des Herpes-Zoster im Überblick

Bei der Gürtelrose handelt es sich um eine Reaktivierung der Varizella-Zoster-Viren, die sich nach einer überstandenen Windpocken-Infektion im Körper anlagern. Das Synonym der gesundheitlichen Komplikation nennt sich Herpes Zoster. Die Krankheit erweist sich nicht als direkt ansteckend. Jedoch infizieren sich Unbeteiligte aufgrund einer Tröpfcheninfektion mit den Erregern. Gleiches geschieht bei körperlichem Kontakt mit den geöffneten Herpes-Zoster-Bläschen. Letztere gehören zu den charakteristischen Symptomen einer Gürtelrose.

Zieht eine Schwäche der körpereigenen Immunabwehr einen Ausbruch der Gürtelrose nach sich, geht diese mit folgenden Symptomen einher:

  • Müdigkeit und leichtes Fieber,
  • allgemeines Krankheitsgefühl, Abgeschlagenheit und Schwäche,
  • brennende Schmerzen im Körper,
  • Empfindungsstörungen und Gefühlsstörungen,
  • Ausschlag mit Bläschen,
  • Schwellungen der Haut, Bläschenbildung,
  • örtlich begrenzte Ausbreitung des Exanthems,
  • Ausschlag tritt gürtelförmig – meist einseitig am Oberkörper auf,
  • andere Bereiche können Hals-, Bauch-, Rückenregionen sein.

 

Weitere Anzeichen für die Erkrankung zeigen sich in Form von Hautreizungen und Juckreiz und einem schmerzhaften Pulsieren der Nerven. Der Fachbegriff für das Phänomen lautet Neuralgie. Hierbei sammeln sich die Herpes-Zoster-Viren in den Ganglien, den Nervenknötchen, und führen zu einer stetigen Reizung. Dadurch kommt es zu einem Entzündungsprozess, der Missempfindungen nach sich zieht. Die äußeren Merkmale des Herpes Zoster treten mehrere Tage nach der Erreger-Reaktivierung auf. Dabei spüren die Betroffenen vorerst einen dumpfen Schmerz auf dem entsprechenden Dermatom. Danach bildet sich der typische Gürtelrose-Ausschlag, der eintrocknet.

In den ausgetrockneten Bläschen verschwindet die eitrige Flüssigkeit, die sich Lymphe nennt. Stattdessen bemerken die Patienten eine gräulich-braune Schicht auf der betroffenen Hautstelle. Sie verzichten besser auf das Aufkratzen der verkrusteten Stellen. Im schlimmsten Fall entstehen bleibende Narben. Weitere Folgeerscheinungen bestehen beispielsweise in Einblutungen und Entzündungen. Letztere entstehen aufgrund von Bakterien, die sich in einer offenen Wunde sammeln. Ohne eine zeitnahe Behandlung kommt es zu einer Blutvergiftung, die sich ebenfalls in bestimmten Krankheitsanzeichen äußert.

Die Merkmale des Herpes Zoster bleiben in manchen Fällen nach einer überstandenen Krankheit erhalten. Das bedeutet, die Patienten spüren weiterhin den charakteristischen Zoster-Schmerz. In der Medizin nennt sich das Phänomen postzosterische Neuralgie. Sie beeinträchtigt das Lebensgefühl der Betroffenen maßgeblich. Um die Anzeichen des Herpes Zoster zu mildern, nutzen die Ärzte eine symptomatische Behandlung.

 

Die Symptome der Gürtelrose

Die Gürtelrose äußert sich in diversen Merkmalen. Diese beschreibt die Medizinjournalistin Anna Nilsson in ihrem Buch: „Der große Ratgeber zur Gürtelrose“. Die Autorin weist darauf hin, dass sich die Symptome einem speziellen Muster folgend entwickeln. Dabei hängt der Schweregrad der Anzeichen von dem jeweiligen Stadium der Reaktivierung der Varizella-Zoster-Viren ab.

 

Die Anzeichen der Gürtelrose in den verschiedenen Stadien

Bei einer Reaktivierung der Windpockenviren kommt es zu den Symptomen der Gürtelrose. Diese lässt sich im Normalfall nicht sofort erkennen, da sich bei der Krankheit der charakteristische Hautausschlag nicht zu Beginn zeigt. Die typischen Anzeichen des Herpes Zoster werden von grippeähnlichen Symptomen und Kribbeln unter der Haut angekündigt. Danach kommt es zum gürtelartigen Hautausschlag, zu Bläschen und brennenden Schmerzen. Die Reaktivierung der Herpes-Zoster-Viren erfolgt in zwei Phasen. Das erste Stadium nennt sich Prodromalphase. Hierbei zeigen sich allgemeine Krankheitsmerkmale. Dazu gehören beispielsweise:

  • Gliederschmerzen,
  • Müdigkeit,
  • Abgeschlagenheit
  • sowie Fieber.

Während der Anfangsphase des Herpes Zoster vermuten die Patienten in vielen Fällen eine Grippe hinter den Symptomen. Aus dem Grund suchen sie den Arzt unter Umständen verspätet auf. Sobald sich die charakteristischen Herpes-Zoster-Bläschen bilden, besteht keine Therapiemöglichkeit für die Erkrankung. Stattdessen konzentrieren sich die Mediziner darauf, den Hautausschlag zu behandeln. Damit dieser nicht ausbricht, bewährt es sich, den Herpes Zoster zeitnah zu identifizieren.

 

Wie erkennen die Betroffenen die Gürtelrose frühzeitig?

Die Anzeichen der Erreger-Reaktivierung entstehen ausschließlich an bestimmten Körperstellen. Symptome und Schmerzen befallen den Teil der Haut, den die von den Viren betroffenen Rückenmarks- und Hirnnerven versorgen. Das liegt an dem Umstand, dass sich die Varizella-Zoster-Viren entlang dieser Nervenbahnen bewegen. Bei einer Immunschwäche gelangen sie aus den Ganglien. Sie lagern sich an den peripheren Nerven an und kommen auf die Weise in den Bereich der obersten Hautschicht. Bereits in der Prodromalphase spüren die Patienten den pulsierenden Schmerz an den jeweiligen Nerven. Die Neuralgie resultiert aus der beständigen Reizung, welche die Viren dem Nervensystem zufügen.

 

Zunächst leiden die Erkrankten bei Reaktivierung der Erreger unter einer ausgeprägten Erschöpfung. Die Körpertemperatur steigt leicht an und die Hautstellen beginnen zu schmerzen. Ein eindeutiges Merkmal der Gürtelrose stellt der Juckreiz dar.

Bei Verdacht auf die Anzeichen eines Herpes Zoster erlangt die sichere Diagnose durch den Arzt eine hohe Relevanz. Dies zeigt sich enorm wichtig, um eine sofortige Behandlung einzuleiten. Je eher die Therapie mit antiviralen Medikamenten beginnt, umso besser stehen die schnellen Heilungschancen. Hierbei bedenken die Patienten, dass eine generelle Vernichtung der Varizella-Zoster-Viren nicht gelingt.

 

Die Anfangsphase des Herpes Zoster

Bevor der Gürtelrose-Ausschlag ausbricht, bemerken die Patienten charakteristische Warnzeichen. Diese weisen auf die Reaktivierung der Erreger hin. Bereits beim allgemeinen Schwächegefühl bewährt es sich, den Arzt aufzusuchen. Dies liegt an dem Umstand, dass sich die Herpes-Zoster-Viren durch eine Tröpfcheninfektion ausbreiten. Personen, die keinen Kontakt mit dem Virus Varizella Zoster aufweisen, erkranken im schlimmsten Fall an den Windpocken. Eine direkte Ansteckung mit Gürtelrose liegt nicht im Bereich des Möglichen. Dennoch empfehlen die Mediziner den Patienten bereits in der Prodromalphase, den körperlichen Kontakt mit anderen Menschen zu vermeiden.

 

 

Die ersten sicheren Warnhinweise auf Herpes Zoster

Wie sehen erste Warnzeichen einer beginnenden Gürtelrose-Erkrankung aus? Noch bevor die eindeutigen äußeren Merkmale der Erreger-Reaktivierung – beispielsweise der Hautausschlag – auftreten, erkennen Betroffene erste Warnzeichen früher. In der Reaktivierungsphase der Zoster-Viren verursachen diese stichartige Schmerzen an den Nerven. Sie treten vorwiegend im Gesicht, den Armen und den Beinen auf. Dabei sind die Schmerzen in der Regel ausschließlich auf eine Körperhälfte begrenzt.

Hilft das zeitige Erkennen der ersten Anzeichen, eine Behandlung schnellstmöglich zu beginnen und somit den Krankheitsverlauf zu verkürzen? Es besteht durch die fühlbaren Symptome die Möglichkeit, die Gürtelrose-Erkrankung frühzeitig zu diagnostizieren. Auf die Dauer der Infektion nimmt das in der Regel keinen Einfluss.

 

Die ersten sichtbaren Symptome erkennen

Mehrere Tage nachdem der Körper unter den Schmerzen leidet, treten die sichtbaren Anzeichen des Herpes Zoster auf. Diese äußern sich durch einen einseitig auftretenden Ausschlag auf der Haut. Die äußere Reaktion auf die Infektion besteht in entzündeten Stellen, die stark jucken. Die gürtelförmige Ausbreitung des Ausschlags und die Bildung der erbsengroßen mit einer Flüssigkeit gefüllten Bläschen erfolgen erst später. Auf den geröteten Partien entstehen mit einer Flüssigkeit gefüllte Bläschen in der Größe einer Erbse. Die schmerzenden Pusteln reihen sich aneinander, bis die typische Form eines Gürtels entsteht. In einigen Fällen häufen sich die Blasen an einer Stelle, sodass Rosetten auftreten. Die für den Herpes Zoster charakteristischen Pickelchen enthalten in manchen Fällen Blut.

Nach einer Woche kommt es zum Platzen der Pusteln, bevor sie verkrusten. Die dabei austretende eitrige Flüssigkeit birgt eine hohe Ansteckungsgefahr. Der Grund besteht darin, dass sich in der Lymphe ebenfalls Varizella-Zoster-Viren befinden. Kommt es zu einem erneuten Hautkontakt, droht eine Zweitinfektion. Das bedeutet, der Herpes Zoster tritt an zwei verschiedenen Hautstellen auf. Im schlimmsten Fall verschlimmern sich hierbei die Krankheitsanzeichen.

 

Das Krankheitsgefühl und das Fieber

Bevor der charakteristische Ausschlag der Gürtelrose-Erkrankung auftritt, kommt es zu allgemeinen gesundheitlichen Problemen. Die Betroffenen leiden an Abgeschlagenheit und fühlen sich über ein bis zwei Tage krank und müde. Die Erschöpfung bringt ein Gefühl der Lustlosigkeit mit sich. Die Patienten bemerken eine unerklärliche Tagesmüdigkeit. Ihnen fehlen die Motivation sowie die Energie, um den Alltag in Angriff zu nehmen. Meist tritt zeitgleich eine leichte Temperatur-Erhöhung oder leichtes Fieber auf. Von einer erhöhten Temperatur – subfebril – sprechen Ärzte bei einer Körperwärme von bis zu 38 Grad Celsius. Messen die Betroffenen eine Temperatur von 38,1 bis 38,5 Grad Celsius, zeigen sie sich febril. Das heißt, sie leiden unter leichtem Fieber.

 

Was sind die hauptsächlichen Krankheitszeichen?

Die unmissverständlichen Merkmale einer Gürtelrose-Infektion bestehen in dem Juckreiz und den Schmerzen. Speziell an den peripheren Nerven im Rückenbereich entsteht ein unangenehmes Ziehen. Dieses gründet sich aus dem Befall mit Zoster-Viren, die sich in den Ganglien– den Nervenenden – einnisten. Selbst nach einer überstandenen Infektion flauen die Schmerzreize nur langsam ab. Des Weiteren sind dies klare Anzeichen für einen Herpes Zoster:

  • ein Taubheitsgefühl auf der Haut,
  • pulsierende Schmerzen im betroffenen Dermatom,
  • bleibendes Missempfinden,
  • starker Juckreiz, der vor der Bläschenbildung auftritt
  • und nach mehreren Tagen die Krustenbildung.

 

In seltenen Fällen geht der Herpes Zoster ohne die äußeren Krankheitsanzeichen einher. Das bedeutet: Auf der Haut der Patienten bildet sich kein Gürtelrose-Ausschlag. Die Ärzte bezeichnen die symptomlose Form der Erkrankung als Zoster sine herpete. In der Regel fällt es den Medizinern schwerer, die Reaktivierung der Varizella-Zoster-Viren zu diagnostizieren. Aus dem Grund passiert es, dass diese Art der Gürtelrose-Erkrankung ohne eine Behandlung abheilt. Dennoch bleiben die Erreger in den Nervenbahnen und führen unter Umständen zu den Komplikationen, die mit dem Herpes Zoster einhergehen.

 

Das typische Erkrankungsmuster beim Herpes Zoster

Die Merkmale bei einer Gürtelrose-Erkrankung variieren bei den einzelnen Patienten. Speziell bei ihrer Ausprägung und Intensität präsentieren sich die Anzeichen nicht einheitlich. Jedoch folgen sie während einer Erkrankung einem unverkennbaren Muster. Zunächst erscheint das Prodromalstadium. Hierbei zeichnen sich keine für eine Krankheit bestimmten Anzeichen ab. Stattdessen klagen die Betroffenen über allgemeines Unwohlsein. Während der Gürtelrose-Infektion dauert dieses Stadium drei bis fünf Tage an. Die später unter den Pusteln leidende Haut empfindet Berührungen falsch oder verändert. Dieses Phänomen nennt sich „Parästhesien“. Daraus bilden sich die typischen Schmerzen.

 

Der neuropathische Schmerzreiz pocht unter dem betroffenen Hautareal. Diese Pein wechselt ohne Ankündigung zu einem Stechen. Hierbei gelten die Schmerzen der postzosterischen Neuralgie als besonders stark. An der schmerzenden Stelle entstehen innerhalb von einem Tag die juckenden Blasen. Sie beinhalten eine klare Flüssigkeit. Bei dieser kommt es im Krankheitsverlauf zu einer Eintrübung. Bei dem Ausschlag wandern die Erreger an den Nervenbahnen entlang. Sie nutzen bestimmte „Wege“ über die Oberfläche der Haut, sodass der Ausschlag wie ein Gürtel anmutet. In 50 bis 60 Prozent der Fälle hat er seinen Ursprung auf dem Rücken der Patienten.

 

Der Herpes Zoster auf der Kopfhaut

Befindet sich die Gürtelrose-Erkrankung auf der Kopfhaut, zeigen sich bei den Betroffenen die charakteristischen Herpes-Zoster-Bläschen häufig bereits am Haaransatz. Der für die Krankheit typische Ausschlag im Bereich von Kopf und Gesicht nennt sich Gesichts- oder Kopfrose. In diesem Fall lagern sich die Varizella-Zoster-Viren in den Hirnnerven, speziell dem fünften Hirnnerv, ein. Dieser nennt sich Trigeminusnerv und versorgt beispielsweise Ohren und Augen. Aus dem Grund treten bei der Kopfrose gefährliche Komplikationen auf. Dazu gehören der Befall der Gehör- und Sehnerven.

 

Die Gesichtsrose befällt sensible Gesichtsnerven

Besonders häufig befällt die Gürtelrose-Infektion auf der Kopfhaut den fünften Hirnnerv. Dabei handelt es sich um den Nervus trigeminus. Er gehört zu den größten sensiblen Gesichtsnerven und versorgt die Stirn sowie die Kopfhaut. Befallen die für die Gürtelrose-Erkrankung verantwortlichen Erreger diesen Nerv, gelangen sie durch die verästelten Nervenstränge, die Spinalganglien, bis auf die behaarte Kopfhaut.

 

Starke Kopfschmerzen – ein Anzeichen für die Gesichtsrose

Die ersten Anzeichen für einen Herpes Zoster auf der Kopfhaut zeigen sich in Form von starken Kopfschmerzen und einem drückenden Gefühl im Bereich des Hinterkopfs. Speziell an den Schläfen verlaufen zahlreiche Nerven, die bei einem Varizella-Zoster-Virus-Befall empfindlich schmerzen. Die Kopfhaut besteht im Vergleich zu anderen Dermatomen als dünnere Hautschicht. Die Nervenstränge verästeln sich dabei so zahlreich, dass der Schmerzreiz den gesamten Oberkopf betrifft.

 

Nach zwei Tagen bildet sich der für den Herpes Zoster typische Ausschlag. Die roten Pusteln befinden sich zwischen den Haaren. Im Gegensatz zu dem Ausschlag auf anderen Körperstellen ordnen sich die Bläschen auf der Kopfhaut nicht gürtelförmig an. Stattdessen sammeln sie sich als gruppenförmige Anordnung. Die betroffenen Stellen auf dem Oberkopf und dem Schläfenbereich schwellen stark an. Teilen die Patienten vorsichtig die dort befindlichen Haarsträhnen, sehen sie eine starke Rötung. Die Gürtelrose-Erkrankung auf der Kopfhaut löst die allgemeinen Merkmale wie Müdigkeit, Fieber und Abgeschlagenheit aus. Neben den für den Herpes Zoster typischen Bläschen in Stecknadelgröße bilden sich auf der Kopfhaut kleine Knötchen. Bei ihnen handelt es sich um nicht vollständig entwickelte Pusteln.

 

Auf dem Kopf kommt es durch die Kopfrose zu schweren Komplikationen

Die Verästelungen der Nerven auf der Kopfhaut sorgen dafür, dass sich der Herpes Zoster im gesamten Gesichtsbereich verteilt. Unter Umständen folgt dem Ausschlag auf der behaarten Kopfhaut der Befall der anderen Gesichtsnerven. Wie der Nervus trigeminus versorgen diese beispielsweise das Ohr und das Auge. Zu den schweren Komplikationen einer Gesichtsrose zählen eine Hirnhaut-Entzündung sowie eine Gesichtslähmung. Ärzte nennen die Störung eine Facialisparese. Ebenso löst die Gürtelrose-Erkrankung auf der Kopfhaut Nervenanfälle aus. Die Patienten erleiden ähnliche Anzeichen wie bei einer Epilepsie.

 

Im gesamten Kopfbereich zeigen sich die Komplikationen durch den Herpes Zoster besonders schwerwiegend. Auf der empfindlichen Kopfhaut bilden sich durch das Kratzen an den Pusteln Narben. Die Hautveränderung schreitet im schlimmsten Fall so weit vor, dass einzelne Stellen auf der Kopfhaut kahl bleiben. Durch den Befall von weiteren Nerven wie dem Nervus facialis kommt es zu:

  • Lähmungs-Erscheinungen,
  • Erblindung,
  • Pigmentierungen,
  • Einschmelzungen
  • und dem Verlust des Geschmackssinns.

 

 

Gibt es eine Linderung der Symptome?

Schon in der ersten Phase einer beginnenden Gürtelrose kann mit einer inneren und äußeren Behandlung begonnen werden. Um eine medizinisch abgesicherte Behandlung durchzuführen,erfolgt vor Beginn der Therapie eine Untersuchung durch einen Facharzt. Dieser behandelt die ersten äußeren Symptome der Gürtelrose mit einerschmerzlindernden Zinkmixtur. Außerdem erfolgt eine Therapie mit einem antiviralen Medikament. Diese Arznei – beispielsweise „Aciclovir“ – schützt den Organismus gegen Viren, um deren weitere Ausbreitung zu unterbinden.

Beginnt die äußere und innere Behandlung der Symptome einer Gürtelrose frühzeitig, beeinflusst diesden Krankheitsverlauf positiv. Somit verläuft die Erkrankung mit weniger schweren Symptomen.

 

Die Komplikationen der Symptome

Der Hautausschlag als Gürtelrose Symptome breitet sich in der Regel gürtelförmig um den Körper aus. In der Regel heilt dieser nach wenigen Wochen ohne weitere Folgen ab. Jedoch entstehen im schlimmsten Fall während einer Infektion verschiedene Komplikationen.Es treten Lähmungen im von den Bläschen befallenen Hautgebieten auf. Diese Paresen genannten Taubheitsgefühle führen zu Empfindungs-Störungen.

Kratzen Betroffene die juckenden Pusteln auf, kommt es zu Einblutungen oder Einschmelzungen. Die Haut erleidet in diesen Bereichen eine Pigmentstörung. Ebenso bildet sich unter den verkrusteten Stellen ein Narbengewebe. Bei einer Gürtelrose am Hals oder im Gesicht, treten die Varizella-Zoster-Viren in die Hirnnerven ein und verursachen dort schwere Schäden durch eine Hirnhautentzündung. Innerhalb des zentralen Nervensystems entstehen Hirn- oder Hirnhaut-Schädigungen. Befällt der Herpes zoster einen Gesichtsnerv, betrifft dies Gesichtsregionen wie Nase, Auge, und Kopfhaut. Hierbei besteht das Risiko einer Gesichtslähmung – einer Facialisparese. Auch eine entzündete Bindehaut resultiert aus einer Infektion mit Herpes-Zoster-Viren.

Bei einem disseminierten (generalisierten) Herpes zoster infizieren die Herpes-Zoster-Viren den gesamten Organismus. Die dabei entstehende Taubheit nennen Mediziner „Zoster oticus„. In seltenen Fällen betrifft dieser Befall neben der Haut die inneren Organe. Eine besonders schwerwiegende Komplikation der Gürtelrose entsteht durch Post-Zoster-Nervenschmerzen. Der Fachbegriff für dieses Symptom heißt „postherpetische Neuralgie“. Bei diesem Krankheitsverlauf treten noch Jahre nach der Infektion Schmerzen auf.

 

Die Symptome der Gürtelrose zusammengefasst

Zu den charakteristischen Symptomen des Herpes Zoster zählen das pulsierende Ziehen der betroffenen Nervenstränge und der Ausschlag. Letzterer äußert sich in kleinen, mit einem gelblichen Sekret gefüllten Bläschen. Sie sammeln sich in Grüppchen und ähneln in ihrer Form einer Rosette. Des Weiteren erkennen die Patienten, dass sich die typischen Gürtelrose-Pickelchen ähnlich einem Gürtel um den Körper anordnen. In vielen Fällen entsteht der Hautausschlag im Bereich der Leisten, sodass sich der Eindruck eines Gürtels verstärkt. Bevor die Hautirritation auftritt, spüren die Erkrankten ein Missempfinden auf den betroffenen Hautstellen.

Sobald der Verdacht auf den Herpes Zoster nahe liegt, suchen die Patienten ihren Hausarzt auf. Die Erkrankung erweist sich als meldepflichtig. Zudem besteht die Möglichkeit, die Reaktivierung der Varizella-Zoster-Viren zu behandeln, sofern noch keine Bläschenbildung existiert. Dabei gelingt es dem Arzt nicht, die Erreger abzutöten oder aus dem Organismus zu entfernen. Sie bleiben ein Leben lang innerhalb des peripheren Nervensystems und bilden eine latente Infektion. Zum Ausbruch der Krankheit kommt es bei einer Schwäche der körpereigenen Abwehrkräfte. Das geschieht beispielsweise nach einer Operation, bei starkem Stress oder bei einer Infektion.

 

Des Weiteren besteht die Option, dass der Herpes Zoster bei Personen mit einer chronischen Immunschwäche wiederholt auftritt. Im schlimmsten Fall verstärken sich die Krankheitsanzeichen, sodass der Zoster-Schmerz dauerhaft spürbar bleibt. In der Regel leiden die Betroffenen an kurzen, aber heftigen Schmerzattacken. Neben der postzosterischen Neuralgie existieren weitere Komplikationen, die bei einer Gürtelrose-Infektion auftreten. Dazu zählen beispielsweise der Zoster oticus und der Zoster ophthalmicus. Ebenso besteht das Risiko eines generalisierten Herpes Zoster. Hierbei breitet sich der Ausschlag auf der gesamten Hautfläche aus. Für die Erkrankung gibt es mehrere Therapien. Sie beziehen sich vorrangig auf die Krankheitsanzeichen.

 

 

Gürtelrose Bilder der Erkrankungsstadien

Diese Gürtelrose Bilder zeigen anschaulich die Ausbreitung und die äußerlichen Gürtelrose Symptome. Mit Hilfe der Fotos lassen sich die Anzeichen der Gürtelrose noch eindeutiger erkennen: Die aufgeführten Fotos der Gürtelrose zeigen die Erkrankung deutlich in den verschiedenen Phasen. Die Gürtelrose Bilder zeigen meist Symptome wie die charakteristischen gürtelförmigen Bläschen. Aber Sie finden hier auch Bilder der Auslöser der Gürtelrose, das es sich um eine Virusinfektion handelt sind dies Herpes Viren Bilder – Die Gürtelrose Bilder (Herpes Zoster, Zoster) bzw. der Hautausschlag ähnelt meist dem der Windpocken, da Gürtelrose die ausgelöste Zweitinfektion ist.

 

Gürterose

Aufbau der Gürtelrose Erkrankung

Shingles on the chest

Gürtelrose im Bild – Erkrankung am Oberkörper ( Bild: Preston Hunt)

Gürtelrose Bilder im Anfangsstadium

DGK Gürtelrose

Gürtelrose zur Immunsuppression

Bilder der Bläschen des Gürtelrose Hautausschlag

Eine Ansicht des gürtelartigen Hautausschlag des Varicella-Zoster-Virus. Der Ausschlag breitet sich langsam aus und wird auf der Oberfläche von Bläschen geprägt. Der Inhalt der Bläschen ist hochansteckend. Lizenz Bild GRK

Detail der Haut mit herpes zoster shingles

Hier sieht man eine beginnende Gürtelrose, erste Hautrötungen und Bläschen.

Urheber: akwit / 123RF.com

Bilder einer fortgeschrittenden Gürtelrose:

Wie diese Bilder eindrucksvoll zeigen erfolgt die Ausbreitung gürtelförmig entlang der sensiblen Nerven auf der Haut. Gürtelrose Bilder Anfangsstadium der Erkrankung sind selten, denn meist wird die Gürtelrose nicht sofort erkannt. Außerordentlich riskant ist es, wenn sich die Gürtelrose im Gesicht ausbreitet, weil hierbei die Infektion auf die Augen übergreifen kann. Bevor sich diese eindeutigen Bilder der Gürtelrose zeigen beginnen sich Rötungen zu manifestieren, die eine längliche Form aufweisen. Der geröteten Haut folgen Bläschen wie auf dem Bild oben, diese brennen, jucken und sind sehr schmerzhaft. Im Extremfall treten Nervenschmerzen auf, die Monate oder Jahre nach Abklingen des Hautausschlags weiter bestehen bleiben. In einem solchen Fall sprechen die Ärzte von der postherpetischen Neuralgie.

Gürtelrose am Hals Urheber: phadungsakphoto / 123RF.com

Gürtelrose am Hals -Urheber: phadungsakphoto / 123RF.com

Gürtelrose Bild am Hals

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/d/dc/Herpes_zoster_neck.png/360px-Herpes_zoster_neck.png?uselang=de

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/archive/1/16/20090618153413%21Varicella_%28Chickenpox%29_Virus_PHIL_1878_lores.jpg?uselang=de

Bilder des Ausschlag der Gürtelrose am Hals.

Lizenz Bild

John Pozniak, with zoster blisters on his neck and shoulder. Taken May 5, 2006, in San Jose, California, United States. Copyright © 2006, John Pozniak, and released under the terms of the GNU Free Documentation License ver. 1.2 or any later version.

Hühnerpockenvirus. Varicella-zoster-Virus (VZV). Elektronenmikroskopische Aufnahme des Varizella-Zoster-Virus (VZV). Varizella-Zoster-Virus im TEM. Hoaxivirus A. Humanes Beispielvirus. Humanes Beispielvirus. Hoaxivirus A.

Urheber Photo Credit:
Content Providers(s): CDC/Dr. Erskine Palmer/B.G. Partin
Genehmigung(Weiternutzung dieser Datei) PD-USGov-HHS-CD

 

File:Herpes zoster chest.png Shingles on the chest

Bilder des Ausschlag der Gürtelrose am Rumpf. Eine fortgeschrittene Ansicht des Zoster Ausschlages mit starken Verdickungen und dem charakteristischen Gürtelartigen- Gürtelrose Krankheitsbild.

Lizenz Bild

Der Hautausschlag des Zoster-Virus am Bauch. Das Bild zeigt den Beginn der Krankheit und zeigt deutlich wie sich die Gürtelrose ausbreitet. Lizenz Bild

Gürtelrose Bild am Rücken

File:Herpes zoster chest.png
21583850 – Abheilende Hrpes zoster am Rücken Urheber: joloei / 123RF.com Der Hautausschlag am Rücken. Dieses Bild eine starke Ausbreitung am Rücken. von Fisle (Fisle)[GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) CC-BY-SA-3.0-2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons: Lizenz Bild

 

File:Herpes Zoster im Augenbereich.JPG

Bilder Gürtelrose am Auge

Der Hautausschlag im Gesicht – Zoster am Hals. Dieses Bild eine starke Ausbreitung am Hals.

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Urheber: StromBer 22:24, 15. Mär. 2008 (CET). Original uploader was StromBer at de.wikipedia  

 

Bilder der abheilendenden Gürtelrose

Bilder abheilende Gürtelrose - Urheber: akwit / 123RF.com

Bilder abheilende Gürtelrose – Urheber: akwit / 123RF.com

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Medizinische Zusammenfassung: Die Symptomatik der Gürtelrose

Bleiben nach der Infektion Virus Erreger im Körper, aktivieren diese sich, wenn dieser ein geschwächtes Immunsystem hat. Die Erreger warten ihre Zeit, bis sie zum Einsatz kommen, in den Nervenknoten ab. Bis es zum Aktivieren der Viren kommt, können Jahre vergehen. Wenn dann die Gürtelrose zum ersten Mal auftritt wird Sie von vielen Menschen nicht erkannt. Aber gerade bei Gürtelrose ist ein schnelles erkennen wichtig – dazu helfen uns auch die hier gezeigten Gürtelrose Bilder.

Die Infektion beschränkt sich normalerweise auf ein oder mehrere Hautareale (Dermatome) auf einer Körperhälfte. Dabei treten die Symptome der Gürtelrose bei älteren Patienten in zwanzig Prozent der Fälle kranial (zum Kopf hin) auf. Es kann zu Fieber und Abgeschlagenheit kommen, jedoch sind starke Schmerzen vor, während und nach der Bläschen-Eruption die typische Symptomatik.

 

Alle Bilder sind externe Veröffentlichungen von commons.wikimedia.org. Die Lizenzen Ihrer Nutzung liegen beim jeweiligen Eigner und können sowohl über den Bild-Link wie auch über darunter stehenden Verweis abgerufen werden.

Veröffentlicht von: Anna Nilsson, medizinische Kontrolle: L. Schnurbus.

 

Gürtelrose weitere Themen:

Um einen Überblick über alle Themen zur Gürtelrose zu bekommen: Fachportal Gürtelrose.
Alle Behandlungsmöglichkeiten finden Sie auf der Seite: Gürtelrose Behandlung.

 


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